Thursday, November 30, 2023

In 80 Sekunden lauert der Tod: Ukrainische Drohnen-Einheit spielt an Dnipro-Front ihre Luftüberlegenheit aus

Merkur In 80 Sekunden lauert der Tod: Ukrainische Drohnen-Einheit spielt an Dnipro-Front ihre Luftüberlegenheit aus Artikel von Nadja Zinsmeister • 8 Std. Dominanz in der Luft Einer kleinen Truppe ukrainischer Soldaten soll an dem von Russland dominierten Ostufer ein großer Schlag gelungen sein. Es wird ein neuer Rekord vermutet. Krynky/Kiew - Ukrainischen Soldaten sollen im Oblast Cherson im Süden der Ukraine in Rekordzeit ein russisches Kampffahrzeug aufgespürt und zerstört haben. Nur 80 Sekunden habe die militärische Drohnen-Operation insgesamt gedauert und damit eine mögliche neue Bestzeit bei Luftangriffen im Krieg gegen Russland erreicht. Nach Angaben des Militärs steckt hinter dem Erfolg eine spezielle Taktik der stationierten Truppe vor Ort, für die vor allem Drohnen von hoher Bedeutung sind. Die Aktion habe sich am Rand der Stadt Krynky ereignet, die sich am östlichen Ufer des Flusses Dnipro befindet. Die Seite des Flusses wird im Ukraine-Krieg aktuell von der russischen Armee dominiert. Für sie ist das Gebiet von hoher strategischer Bedeutung, da es die von Russland besetzte Halbinsel Krim vor ukrainischen Angriffen abschirmt. Vor kurzem ist einer Truppe aus wenigen ukrainischen Marinesoldaten zum ersten Mal ein Durchbruch bei Krynky am Dnipro gelungen. Nach Angaben der Kyiv Post sollen die Soldaten in den vergangenen Woche Brückenköpfe errichtet haben, die den Weg für zukünftige Operationen zur Rückeroberung der Krim ebnen könnten. Spezieller Drohneneinsatz im Ukraine-Krieg entdeckt und zerstört russischen Panzer in nur 80 Sekunden Wie das Wirtschaftsmagazin Forbes unter Berufung auf den ukrainischen Drohnenkommandeur Robert Brovdi berichtet, sei dieser Truppe der jüngste rekordverdächtige Luftangriff gelungen. Begonnen habe die Aktion demnach mit einer Quadrocopter-Beobachtungsdrohne, die laut dem Kommandeur rund um die Uhr über Krynky schwebt und nach russischen Angreifern Ausschau hält. Spürt sie feindliche Truppen auf, werden umgehend die Operateure der mit Sprengstoff beladenen First-Person-View-Drohnen alarmiert. Sie gehört zu einer der Wunderwaffen der Ukraine: Die Zuständigen können ihre Drohnen über Virtual-Reality-Headsets steuern und sie mit ihrem Sprengstoff direkt in Ziele lenken. Am besagten Tag habe die Drohne einen russischen BTR-Radschützenpanzer entdeckt, der am späten Abend angriff und das Feuer eröffnete. Zum Pech für die russischen Soldaten hätten die ukrainischen „Notfalldrohnen“ – die First-Person-View-Drohnen – dank der ukrainischen Taktik bereits mit ihrem Sprengstoff auf die Angreifer gewartet. Trotz anfänglichem Nachteil aufgrund der Dunkelheit sei der Luftwaffe anschließend eine außergewöhnlich schnelle Zerstörung gelungen: Als der Panzer sich der Gefahr bewusst wurde und umdrehen wollte, kam er laut Brovdi von der Straße ab und blieb im Schlamm stecken. Blitzschnell habe die mit Sprengstoff beladene Drohne daraufhin ihr Ziel erreicht und den Panzer zerstört. Zwei russische Soldaten, die sich offenbar in dem Fahrzeug befanden, soll zu Fuß die Flucht gelungen sein. Ukraine kann sich dank Drohnenüberwachung an Dnipro-Front halten – Druck auf Russland wächst Ein Verteidigungsschlag in Rekordzeit: Von der Entdeckung des feindlichen Panzers bis hin zur Zerstörung sollen nur eine Minute und 20 Sekunden vergangen sein. Die Informationen konnten bislang nicht unabhängig bestätigt werden. Sollte es sich um wahre Angaben handeln, würde das auf zukünftige geplante Angriffe Russlands aber einen hohen Druck ausüben. Die Dominanz der ukrainischen Luftwaffe scheint dem ukrainischen Stützpunkt in dem russisch dominierten Gebiet einen bedeutsamen Vorteil zu verschaffen. Zahlentechnisch sind die ukrainischen Soldaten den russischen deutlich unterlegen. Trotzdem ist es Russland bisher nicht gelungen, den errichteten Brückenkopf seiner Feinde zu zerstören und sie wieder vom Ostufer des Dnipros zu verdrängen. (nz)

Finnischer General a. D.: „Russland setzt das Thema Asyl als Waffe ein“

Frankfurter Allgemeine Zeitung Finnischer General a. D.: „Russland setzt das Thema Asyl als Waffe ein“ Artikel von Julian Staib • 14 Std. Zollbeamte am finnischen Grenzübergang Raja-Jooseppi Die finnische Regierung hat alle Grenzübergänge nach Russland geschlossen. War das die richtige Entscheidung? Ja. Die Grenzschließungen waren notwendig. Es gab deutliche Anzeichen dafür, dass Russland sein Vorgehen nicht stoppte und Menschen nach Norden zu dem zuletzt geöffneten Grenzübergang brachte. Insgesamt kamen seit August etwa 1000 Menschen. Nur sehr wenige von ihnen sind wirklich schutzbedürftig. Praktisch alle verfügen über Dokumente für einen legalen Aufenthalt in Russland. Die Zahlen sind nicht hoch. Ist da die Maßnahme nicht zu drastisch? Nein. Der Hauptgrund für die Maßnahme war die Bedrohung der nationalen Sicherheit. Es ist bei derlei Fällen besser, proaktiv als reaktiv zu sein. Es gibt klare Hinweise, dass Russland ein System aufgebaut hat, um mehr Menschen nach Finnland zu drängen. In Russland gibt es rund zehn Millionen Bürger aus Drittstaaten, in Sankt Petersburg allein rund eine halbe Million. Derzeit werden in Russland Gesetze erarbeitet, die es einfacher machen, diese Menschen aufzuspüren, und dann Maßnahmen zu ergreifen, um mit ihnen umzugehen – was auch bedeuten kann, sie über die Grenze zu schicken. An der Grenze kann nun kein Asyl beantragt werden. Widerspricht das nicht dem Völkerrecht? Das Völkerrecht kann so ausgelegt werden, dass es bei einer Bedrohung der nationalen Sicherheit vorübergehend nicht befolgt werden muss. Es ist außerdem weiterhin möglich, an Flughäfen und Häfen Asyl zu beantragen. Aber diese sogenannten Asylsuchenden wurden vom FSB zur Grenze gebracht. Die internationalen Normen zum Flüchtlingsschutz stammen aus einer völlig anderen Zeit, als sich alle mehr oder weniger an die Regeln hielten. Jetzt aber verstoßen bestimmte Länder gegen die Regeln und nutzen diese gegen andere Länder, indem sie das Thema Asyl zur Waffe machen. Wir müssen als westliche Länder weiterhin Menschen schützen, die diesen Schutz wirklich brauchen. Aber so, dass das nicht als Waffe gegen unsere Demokratien eingesetzt werden kann. Pekka Toveri, finnischer Parlamentsabgeordneter (Nationale Sammlungspartei), General a. D. der finnischen Armee und früherer Direktor des Militärgeheimdienstes Warum bringt Russland Migranten nach Finnland? Dafür gibt es mehrere Motive. Allgemein möchte Russland den Zusammenhalt zwischen den westlichen Ländern und innerhalb dieser Länder schwächen, sie destabilisieren. Russland will Finnland vermutlich auch bestrafen für den NATO-Beitritt und die derzeitigen ­Verhandlungen mit den USA über ein Verteidigungsabkommen. Es hofft wahr­scheinlich, die politische Führung Finnlands zwingen zu können, Verhandlungen aufzunehmen. Weiterhin nutzt Russland den Fall für die Propaganda, indem es nun behauptet, Finnland wolle das Land isolieren und das Leben der Russen, die in Finnland leben, erschweren. All das sei der Beweis, dass die ­Finnen die gleichen Nazis seien wie die Ukrainer. Aber die hybriden Aktivitäten Russlands stärken eher den Zusammenhalt. Eine große Mehrheit der Menschen, zwischen 75 und 80 Prozent, unterstützt die Maßnahmen der Regierung. Die Mehrheit denkt, dass die nationale Sicherheit wichtiger ist als internationale Abkommen. Das ist sehr typisch. Wir streiten miteinander über die kleinsten Dinge. Aber wenn es eine Bedrohung von außen gibt, sind wir uns schnell einig. Es gibt die Sorge, dass mit den Asylsuchenden Kämpfer der Wagner-Truppe ins Land kommen und Finnland sabotieren. Das glaube ich nicht. Bei Wagner handelt es sich nicht um eine Spezialeinheit. Um Sabotageoperationen im Ausland durchzuführen, benötigt man Spezialeinsatzkräfte, die jahrelang geschult wurden. Und man will diese heimlich ins Land bringen, nicht als Asylsuchende, die von den Behörden registriert werden. Aber natürlich wissen wir nicht, welche Leute da kommen. Bei einigen könnte es sich um Kriminelle oder radikalisierte Personen handeln. Was passiert, wenn Moskau beginnt, Migranten abseits der Übergänge über die 1330 Kilometer lange Grenze zu bringen? 80 Prozent der Grenze liegen in völliger Wildnis. Da gibt es Wälder, Sümpfe und derzeit viel Schnee, zudem ist es nun sehr kalt. Um dort überleben zu können, muss man speziell ausgebildet und ausgerüstet sein. Das sind diese Menschen nicht. Im Winter ist es also nicht leicht, große Gruppen über die Grenze zu bringen. Im Sommer könnte Russland das versuchen. Aber unsere Grenzschutzbeamten überwachen die Grenze seit Jahrzehnten, es gibt Sensoren, Drohnen, Hunde. Man bekommt mit, wenn viele Menschen kommen. In Finnland leben viele Menschen russischer Abstammung. Befürchten Sie, dass Russland irgendwann sagt, wir müssen unsere Bürger schützen? Russland hat die Doktrin, seine Bürger überall zu schützen. Es besteht immer die Möglichkeit, dass es das also versucht. Aber ich halte das für unwahrscheinlich. Die russische Bevölkerung in Finnland ist sehr klein etwa im Vergleich zu den baltischen Ländern. Doch könnte Russland durchaus versuchen, die Menschen zu agitieren. Es gab zuletzt ein paar kleinere Demonstrationen von hier lebenden Russen. Ausgerechnet vor dem finnischen Parlament. Dabei ist das der völlig falsche Ort. Sie sollten vor der russischen Botschaft demonstrieren! Aber die Demonstrationen sind nun vorbei. Ich bin davon überzeugt, dass die überwiegende Mehrheit der in Finnland lebenden Russen nicht mit Putin und dessen Aggressionen gegen Finnland in Verbindung gebracht werden will.

Selbstinszenierung und Imagepflege - Baerbock am Strand, Scholz beim Joggen: Wie Agentur an eitlen Ampel-Leuten verdient

FOCUS online Selbstinszenierung und Imagepflege - Baerbock am Strand, Scholz beim Joggen: Wie Agentur an eitlen Ampel-Leuten verdient Artikel von FOCUS Online • 6 Std. Annalena Baerbock, Bundesaussenministerin, besucht den Inselsaat Palau. IMAGO/photothek/Thomas Imo Wenn es um die Inszenierung der eigenen Person geht, setzen Ampelpolitiker auf die gleiche Fotoagentur. Und sie geben dafür immer mehr Geld aus. Spitzenreiterin bei den Ausgaben ist - mal wieder - Außenministerin Annalena Baerbock. „Politiker wird nur, wer ohnehin etwas eitel ist“, sagte die Merkel-Fotografin Herlinde Koelbl Mitte August in einem Interview mit der „NZZ“. Wie Recht sie hat, zeigt eine Recherche des „Business Insider“. Demnach geben die Ampel-Politiker und ihre Ministerien Hunderttausende Euro aus, um ihr Image aufzupolieren und sich richtig in Szene zu setzen. Sieben der insgesamt 16 Ministerien sowie das Bundeskanzleramt setzen dabei auf ein und dieselbe Fotoagentur. Der glückliche Gewinner der öffentlichen Ausschreibungen für die meist zweijährigen Rahmenverträge ist die Agentur „Photothek“. Die Köpfe dahinter, wie Geschäftsführer Thomas Imo oder etwa der „Habeck-Fotograf“ Dominik Butzmann, sind in Parteikreisen bestens vernetzt. Die Recherchen haben ergeben, dass die Berliner Fotoprofis in den vergangenen fünf Jahren zehn Vergabeverfahren für langfristige Aufträge an Land ziehen konnten. Baerbock barfuß am Strand, Scholz beim Joggen Die Fotografen der Agentur sind ganz nah dran an der Arbeit von Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne), Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) oder auch Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD). Sie schossen die berühmten Fotos von Baerbock barfuß am Strand des Pazifik-Inselstaates Palau, als sie sich mit den Folgen der Klimakrise auseinandersetzte, oder von Scholz, ganz sportlich beim Joggen in Potsdam. Doch der Einsatz der externen Fotografen hat seinen Preis. Nach eigenen Angaben hat Baerbocks Ministerium allein im vergangenen Jahr 178.764,66 Euro für Fotografen von Photothek ausgegeben. Sie begleiteten Baerbock seit Beginn der Legislaturperiode auf 82 Auslandsreisen. Die Zusammenarbeit des Auswärtigen Amtes mit der Agentur läuft bereits seit 2018, heißt es weiter. Bundeskanzler Olaf Scholz (m) beim Joggen Außenministerium schon im April wegen hoher Ausgaben in der Kritik Zuletzt war Baerbock im April wegen ihrer Ausgaben für eine Visagistin von 137.000 Euro im Jahr in die Kritik geraten. Baerbocks Star-Visagistin Claude Frommen erhält demnach rund 7500 Euro im Monat, der Rest sind Reisekosten und Ähnliches. In einer entsprechenden Bundesdrucksache hieß es damals: „Die Kosten spiegeln wider, dass die Dienstleistung mit zeitaufwändiger Reisetätigkeit verbunden ist und auch ad hoc an Wochenenden und zu besonderen Tageszeiten erbracht werden muss.“ Ähnlich argumentiert das Bundespresseamt auf Anfrage von „Business Insider“ nun bei den Fotografenkosten: Man müsse in Einzelfällen, etwa bei Terminkollisionen, externe Fotografen beauftragen, die die Funktion der offiziell vier, zum Teil in Teilzeit angestellten, Fotografen übernehmen müssten. Das Lindner-Ministerium wiederum erklärte, es sei wirtschaftlicher, die Externen zu beauftragen. Doch nicht nur Baerbock, auch andere Politiker und ihre Ministerien lassen sich die Inszenierung, die dann teilweise auch auf ihren Instagram- und X-Accounts zu sehen ist, einiges kosten. Die Kostenexplosion seit Beginn der Ampelregierung hat beim Bund der Steuerzahler bereits für Unmut gesorgt. „Wir sind der Meinung, dass man beim Regieren auch ohne teure Visagisten auf Steuerzahlerkosten eine gute Figur machen kann“, hieß es bereits im April. Der Verband mahnte damals, die Ausgaben vernünftig zu kalkulieren. Ausgaben der Ampel-Regierung für Photothek-Fotos: Der Bundestag: 109.083,19 Euro seit 1. August 2021 Entwicklungsministerium von Svenja Schulze (SPD): 99.900 Euro seit Beginn der Legislaturperiode Bundeslandwirtschaftsministerium von Cem Özdemir (Grüne): 69.436 Euro seit Beginn der Legislaturperiode Bundeskanzleramt von Olaf Scholz (SPD): 57.407,99 Euro (brutto) seit Beginn der Legislaturperiode Bundesjustizministerium von Marco Buschmann (FDP): 26.539,19 Euro für die gesamte Legislaturperiode Bundesfinanzministerium von Christian Linder (FDP): keine Angaben nach Anfrage von „Business Insider“ Bundesfamilienministerium von Lisa Paus (Grüne): keine Angaben Bundesgesundheitsministerium von Karl Lauterbach (SPD): keine Angaben Bundeswirtschaftsministerium von Robert Habeck (Grüne): keine Angaben Auch Angela Merkel stand wegen zu hoher Ausgaben in der Kritik Eitel und auf eine gute Inszenierung bedacht waren aber auch schon andere Politiker. Die ehemalige Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) geriet seinerzeit wegen hoher Ausgaben für ihre Stylistin in die Kritik. Und seit sie nicht mehr im Amt ist, hat der Steuerzahler 55.000 Euro für ihr Styling und Make-up bezahlt. Auch der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) scheint nicht frei von Eitelkeit zu sein. Er soll im vergangenen Jahr rund 180.000 Euro für freiberufliche Fotografen ausgegeben haben, berichtete die Deutsche Presse-Agentur im August. Zum Vergleich: Bei Söders Vorgänger Horst Seehofer waren es nur 10.891,47 Euro. Doch warum geben Politiker so viel Geld für ihre Selbstdarstellung aus? „Imagepflege war schon immer im Interesse der Politiker“, sagte Koelbl, die über Jahrzehnte die frühere Bundeskanzlerin Angela Merkel fotografierte, der „NZZ“. „Die Herrscher haben immer versucht, das Volk zu stimulieren und zu beeinflussen. Das hat eine lange Tradition und wird jetzt durch die sozialen Netzwerke noch einmal besonders relevant.“ Die Fotografin sieht in der stärkeren Hinwendung zu Bildern eine Reaktion auf eine immer schneller empörende Öffentlichkeit. „Die Politiker werden insgesamt sehr viel vorsichtiger“, sagte Koelbl weiter. „Denken sie nur daran, wie die frühere Bundeskanzlerin Angela Merkel einmal bei der Einweihung der Osloer Oper ein Dekolleté trug. Das ging durch die Medien, und Frau Merkel hat danach nie wieder Dékolleté getragen.“ Als Politiker führe man ein Leben im Schaufenster. „Ganz gleich, was sie für Kleidung tragen, welche Frisur sie haben, wo sie den Urlaub verbringen, welches Auto sie fahren – alles wird immerzu beurteilt, bewertet oder verurteilt“, so Koelbl. Politiker müssten lernen, ihr Image zu pflegen, nicht ständig anzuecken, um nicht ständig dem Urteil der anderen ausgesetzt zu sein. Die intensive Imagepflege der deutschen Politiker schlägt sich nach dem ersten vollen Regierungsjahr der Ampel jedenfalls deutlich in den Kosten für Fotografen, Friseure und Visagisten nieder. Im Vergleich zu den Ausgaben der Vorgängerregierung im Vorjahr stiegen diese um fast 80 Prozent - auf rund 1,5 Millionen Euro, wie der Bund der Steuerzahler errechnete. Sparen Du Bei schablonen musiknoten - schablonen musiknoten Kaufen - Amazon.de®

Ostermontag bald gestrichen? Feiertag könnte weg – um die Wirtschaft zu retten

Thüringen 24 Ostermontag bald gestrichen? Feiertag könnte weg – um die Wirtschaft zu retten Artikel von Marlen Schubert • Für viele Arbeitnehmer sind sie rettende Inseln im stressigen Arbeitsalltag, zusätzliche freie Tage neben den Urlaubstagen: Gesetzliche Feiertage. Wer als Beschäftigter seinen Urlaub um Feiertage plant, kann so auch noch wertvolle Urlaubstage sparen. Doch ein neuer Vorschlag könnte dem Ganzen einen Strich durch die Rechnung machen. Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts (mehr dazu hier) fragt sich die Ampel: Wie kann man einen Haushalt aufstellen, der die Schuldenbremse respektiert und dennoch politischen Gestaltungsspielraum bietet? Direktor und CEO der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik, Guntram Wolff, hat bereits einen konkreten Vorschlag. Anhebung der Arbeitszeit und Verzicht auf zwei Feiertage Um die „strukturelle Lücke von 15 bis 30 Milliarden Euro“ zu stopfen, werden verschiedene Kompromissideen durch die politische Landschaft geworfen. Der Vorschlag, Feiertage zu streichen, um das Budget zu entlasten, macht dabei die Runde. Schließlich, so die Überlegung von Guntram Wolff, könnte der Wegfall von zwei Feiertagen nicht nur das Haushaltsdefizit mildern, sondern auch die wirtschaftliche Aktivität ankurbeln. +++ Thomas Gottschalk schießt gegen die Ampel-Regierung +++ Doch welchen Feiertagen soll der Sparhammer gelten? Der Buß- und Bettag wurde bereits 1994 geopfert, um die Pflegeversicherung zu finanzieren. Ähnlich wie Dänemark im letzten Jahr einen uralten Feiertag abschaffte, um das Nato-zwei-Prozent-Ziel zu erreichen, könnte Deutschland nun dem Beispiel folgen. Gesetzliche Feiertage gelten entweder bundesweit oder nur für manche Bundesländer. So gilt Neujahr, Karfreitag oder Christi Himmelfahrt beispielsweise für alle Bundesländer, über den internationalen Frauentag können sich dagegen nur Arbeitnehmer aus Berlin und Mecklenburg-Vorpommern freuen. Guntram Wolff nennt in seinem „Handelsblatt“-Kommentar noch keine konkreten Feiertage, die gestrichen werden könnten. Möglich wäre der Ostermontag, da mit dem Karfreitag trotzdem ein Feiertag rund um Ostern bleiben würde. Ökonom mit Appell an die Ampel Durch die erhöhte Arbeitszeit soll dann nicht nur die Finanzierung von Verteidigungsausgaben und Klimaschutzinvestitionen ermöglicht, sondern auch die wirtschaftliche Aktivität angekurbelt werden. Volkswirtschaftlich betrachtet würde der Wegfall von zwei Feiertagen laut Ökonom Wolff das Arbeitsangebot um fast ein Prozent erhöhen – eine Maßnahme, die in Zeiten von Fachkräftemangel und Inflation für Auftrieb sorgen soll. Die Ampel hat mit einem milliardengroßen Haushaltsloch zu kämpfen. Ökonom Guntram Wolff macht einen brisanten Vorschlag und appelliert an die Regierung. Wolff appelliert daher an die Arbeitsmoral der Deutschen. Unter Verweis auf Daten der Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung stellt er fest, dass Deutschland mit 1341 Arbeitsstunden pro Jahr im Vergleich zu anderen europäischen Ländern weniger Arbeitsstunden aufweist. Seit 2010 sei die jährliche Arbeitszeit um 85 Stunden gefallen, während sie in anderen Ländern stabil blieb oder sogar stieg. Nach Weltkindertag: Nun könnte es noch einen neuen Feiertag geben – aus DIESEM Anlass Der Ökonom argumentiert, dass eine Anhebung der Arbeitszeit im europäischen Vergleich nicht ungewöhnlich wäre. Durch den Wegfall von zwei Feiertagen könnten seiner Meinung nach 0,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts generiert werden. Wollfs Appell: „Die Ampelparteien könnten jetzt bei der politischen Kompromisssuche nicht nur Ausgabenkürzungen und Steuererhöhungen in den Blick nehmen, sondern auch eine effektive Erhöhung der Arbeitszeit.“

"Lichtjahre" entfernt: Ungarn lehnt Aufnahme von EU-Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine ab

PCLMedia "Lichtjahre" entfernt: Ungarn lehnt Aufnahme von EU-Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine ab Artikel von pclmedia • 2 Std. Regierungschef Viktor Orban verfolgt seit langem eine feindselige Haltung gegenüber der Ukraine Ungarn wird keinen Vorschlag der Europäischen Union zur Aufnahme von Gesprächen über die Aufnahme der Ukraine in die Union unterstützen, sagte der Stabschef des ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán. Gergely Gulyas, sagte auf einer Pressekonferenz in Budapest, dass es verfrüht sei, formelle Gespräche mit Kiew über den EU-Beitritt des vom Krieg zerstörten Landes aufzunehmen, und dass Ungarn einer Öffnung nicht zustimmen werde Diskussionen, wenn sich die Staats- und Regierungschefs der EU Mitte Dezember treffen. "Wir haben es mit einem völlig verfrühten Vorschlag zu tun", sagte Gulyas und fügte hinzu, dass Ungarn "nicht zu einer gemeinsamen Entscheidung beitragen kann", die Ukraine einzuladen, den Prozess des Beitritts zum Block einzul Anfang dieses Monats empfahl die Exekutive der EU, der Ukraine die Eröffnung von Beitrittsverhandlungen zu gestatten, sobald sie sich mit Regierungsproblemen befasst, zu denen Korruption, Lobbying-Bedenken und Beschränkungen gehören, die nationale Minderheiten daran hindern könnten, in ihrer eigenen Sprache zu lernen und zu lesen. Bei der Aufnahme eines neuen Landes ist jedoch Einstimmigkeit aller EU-Mitgliedstaaten erforderlich, was dem Nationalisten Orbán ein mächtiges Vetorecht einräumt. Seine Regierung verfolgt seit langem eine feindselige Haltung gegenüber der Ukraine, argumentiert vehement gegen EU-Sanktionen gegen Russland wegen der Invasion Russlands und hält finanzielle Hilfspakete für Kiew zurück. Orbán, der weithin als einer der engsten Verbündeten des russischen Präsidenten Wladimir Putin in Europa gilt, hat argumentiert, dass Beitrittsverhandlungen nicht mit einem Land beginnen sollten, das sich im Krieg befindet, und dass die Mitgliedschaft der Ukraine das System, an das die 27 Nationen umfassende Europäische Union Gelder verteilt, neu ausrichten würde. Anfang des Monats sagte Orbán, dass die Ukraine "Lichtjahre" davon entfernt sei, dem Block beizutreten, und signalisierte damit weiter, dass seine Regierung ein großes Hindernis für Kiews Ambitionen beim Treffen der EU-Staats- und Regierungschefs im nächsten Monat in Brüssel darstellen würde. Gulyas sagte außerdem, Ungarn werde die vorgeschlagenen Änderungen des EU-Haushalts nicht unterstützen, von denen ein Teil 50 Milliarden Euro an langfristiger Hilfe für Kiew bereitstellen würde. Er sagte, die EU habe Ungarn "illegal" Gelder vorenthalten und die Regierung werde es daher ablehnen, eine Haushaltsänderung zu unterstützen. Die EU hat Milliarden an Budapest-Mitteln eingefroren, weil Orbáns Regierung angeblich die EU-Rechtsstaatlichkeits- und Korruptionsstandards nicht eingehalten hat. Ungarn besteht darauf, dass man die eingefrorenen EU-Gelder nicht mit anderen Themen verknüpft, doch viele in Brüssel sehen in seinen Vetodrohungen bezüglich der Hilfe und der Mitgliedschaft der Ukraine einen Versuch, den Block zur Freigabe der zurückgehaltenen Gelder zu erpressen.

Wegen dieses bizarren Urteils müssen Versicherungen Entschädigungen an Millionen Deutsche auszahlen

Verbraucherrechte im Internet, einfach und verständlich! Advertorial von: Marek Weißenberger Lesezeit: 3 min Wegen dieses bizarren Urteils müssen Versicherungen Entschädigungen an Millionen Deutsche auszahlen Versicherte mit Lebens- und Rentenversicherungen können dank Entschädigungs-Hintertür bis zu 150% ihrer Beiträge zurückbekommen. Ein BGH-Urteil (Az. IV ZR 448/14) macht das jetzt möglich. ‍ Große Medien wie Focus, Finanztip und Handelsblatt berichteten bereits über das Sensations-Urteil: Wegen einer Entscheidung des obersten Gerichts der Bundesrepublik Deutschland, dem Bundesgerichtshof (BGH), könnten Versicherte mit Lebensversicherungen ihr Geld aus besagten Versicherungen zurückbekommen. Betroffen sind mehrere Millionen Versicherte. Voraussetzung ist, dass diese Versicherungen zwischen 1994 und 2007 abgeschlossen wurden. Versicherte müssen, um sich dieses Geld zu sichern, nicht zum Anwalt gehen. Es kommt noch besser: Sie können Ihren Anspruch kostenlos einschätzen lassen, nicht einmal Kosten für eine Erstberatung fallen an. Eine Rechtsschutzversicherung wird nicht benötigt. Wenn die Einschätzung ergibt, dass auch Ihnen dieses Geld zusteht, wird die Höhe der Entschädigung kostenlos kalkuliert. Es geht sogar so weit, dass für diesen gesamten Ablauf nur dann überhaupt Kosten entstehen, wenn das Versicherungsunternehmen diese Entschädigung auszahlt. Die Kosten berechnen sich dann anteilig am Mehrwert, den Versicherte zusätzlich im Vergleich zur Kündigung der Versicherung erhalten haben. ‍ Bietet die Versicherung 20.000€ Rückkaufswert an und die Entschädigung beträgt 30.000€, fällt ein Honorar in Höhe von ca. 30% des Mehrwerts, also 3.000€ an. Wer also unzufrieden mit der Lebensversicherung ist, kann damit nicht verlieren. Auch Versicherten, deren Versicherung schon ausgelaufen ist, steht die lukrative Hintertür offen. Besonders kurios: Selbst, wenn man die Versicherung bereits vor Jahren gekündigt hat, könnte einem die volle Entschädigung zustehen. Weil bei der Entschädigung bis zu 150% der eingezahlten Beiträge ausgezahlt werden können, lohnt sich das sogar bei Versicherungen mit einer hohen Garantieverzinsung. Bestimmt fragen Sie sich, wie das sein kann. Das erklären wir Ihnen gern, wenn Sie noch ein wenig weiterlesen. Tausende haben sich ihr Geld schon zurückgeholt Millionen von Deutsche sind enttäuscht von Ihren Lebensversicherungen. Sie wollen einen Immobilienkredit abbezahlen, eine Weltreise machen oder sich den Traum vom Sportwagen erfüllen. Stattdessen ärgern sie sich darüber, dass ihr Geld in Lebensversicherungen „herumliegt“ und dort kaum Zinsen einbringt. Schließlich fallen die Renditen durch das inzwischen über Jahre gesunkene Zinsniveau immer geringer aus. Bei fast allen Verträgen mit hohem Garantiezins werden gar keine Überschussbeteiligungen mehr ausgezahlt. Oliver Becker, Familienvater und Hausbesitzer aus Hessen, hat zu Beginn seiner Ausbildung eine Lebensversicherung abgeschlossen, um im Alter genug Geld für den wohlverdienten Lebensabend zu haben. Doch was 1999 noch ein attraktives Angebot war, entpuppt sich in den letzten Jahren als schlechtes Investment. Dieser Familienvater hat dank des BGH-Urteils einen fünfstelligen Betrag zurückbekommen. Das Geld hat er genutzt um einen Immobilienkredit zu tilgen. Steffen und Ulrike Q. haben sich Anfang 2020 auch dafür entschieden, das Urteil zu nutzen. Ihre Forderung wurde gänzlich ohne Gerichtsverfahren durchgesetzt. Am Ende ist eine Auszahlungssumme, die 39% höher war, als der von der Versicherung angegebene Rückkaufswert auf dem Konto der Eheleute eingegangen. … und wie ist das möglich? Sie haben bestimmt schon darüber nachgedacht, Ihren Vertrag zu kündigen. Der mickrige Rückkaufswert, den Ihnen die Versicherung dabei anbietet, ist meist geringer als die Summe der eingezahlten Beträge. Wenn Sie also kündigen, haben Sie Ihrer Lebensversicherung über Jahre oder Jahrzehnte Geld geliehen, von dem Sie nur einen Bruchteil zurück bekommen. Dennoch werden erstaunliche 48% der abgeschlossenen Lebensversicherungen vor dem vertraglichen Ablauf gekündigt. Was sie wissen sollten: Die Entschädigungs-Hintertür hat mit der Kündigung der Lebensversicherung nichts zu tun. Ganz im Gegenteil: Der Weg, auf den sich das BGH-Urteil bezieht, bringt Versicherungsnehmern bis zu 150% der eingezahlten Beiträge zurück. Selbst für Verträge, die bereits gekündigt wurden oder ausgelaufen sind, öffnet das BGH-Urteil eine äußerst lukrative Hintertür, die mit keinem Risiko verbunden ist. Um zu überprüfen, ob auch Sie einen Anspruch auf die Entschädigung haben, müssen sie keinen einzigen Cent und nur 10 Minuten Ihrer Zeit investieren. BGH-Urteil ermöglicht Widerrufsjoker für Lebensversicherungen Wegen falscher Beratung beim Abschluss von Lebensversicherungsverträgen, die zwischen 1994 und 2007 abgeschlossen wurden, können Versicherte auf einen Widerrufsjoker zurückgreifen. Die Allianz geht von 108 Millionen betroffenen Policen in ganz Deutschland aus. Hochspezialisierte Unternehmen wie helpcheck.de ermöglichen die Einschätzung des Anspruchs inklusive Kalkulation des möglichen Auszahlungsbetrags kostenlos. „Wir erledigen für Betroffene nicht nur den Papierkram, sondern setzen den Anspruch mit kooperierenden Anwälten auch vor Gericht durch, wenn nötig“, sagt Peer Schulz, Gründer von helpcheck. Nur, wenn helpcheck Erfolg mit dem Widerruf hat, wird eine Provision auf den Mehrwert fällig. Der Mehrwert ist der Betrag, den der Kunde über eine normale Kündigung hinaus erhält. Wenn auch Sie zwischen 1994 und 2007 eine Lebensversicherung abgeschlossen haben, zögern Sie nicht weiter. Hier können Sie Ihren Anspruch und den möglichen Auszahlungsbetrag kostenlos und unverbindlich berechnen lassen.

Neue ARD-Recherche an Schumachers Unglücksort: "An so einem Tag fährt man da nicht rein"

teleschau Neue ARD-Recherche an Schumachers Unglücksort: "An so einem Tag fährt man da nicht rein" Artikel von Jürgen Winzer • 9 Std. Vor 32 Jahren stieg Michael Schumacher in die Formel 1 ein. 2013, fast sechs Jahre nach seinem Karriereende, verunglückte er beim Skifahren schwer. Am 29. Dezember 2013 stand am späten Vormittag die Sport-Welt still. Die Meldung von Michael Schumachers schwerem Skiunfall machte die Runde. Fast zehn Jahre nach dem Unglück begab sich NDR-Autor Jens Gideon für seinen Podcast "Schumacher. Geschichte einer Ikone" auf Spurensuche. "Michael Schumacher liegt nach einem Unfall mit einem schweren Schädel-Hirn-Trauma im Universitätsklinikum Grenoble." Die Meldung ging am 29. Dezember 2013 um die Welt. In alle Länder und in allen Sprachen. Michael Schumacher, der Mann der sieben Formel-1-Weltmeistertitel gewonnen hatte, ein Superheld der Höchstgeschwindigkeit, war beim Skifahren am Saulire in einem unpräparierten Pistenteil gestürzt und trug eine schwere Kopfverletzung davon. Damals, gegen 11 Uhr, begann das Drama um Michael Schumacher, sein Überlebenskampf. Und mit ihm die Zeit der Stille. Denn Informationen über Michael Schumachers Befinden gibt es kaum. Und das soll auch so sein. Das sieht auch NDR-Reporter Jens Gideon so, der für seine fünfteilige Podcast-Reihe "Schumacher. Geschichte einer Ikone" mitunter dort auf Spurensuche ging, "wo das Schicksal damals so gnadenlos zugeschlagen hat". Er sagt klar: "Natürlich würde ich gerne wissen, wie es Schumacher geht. Aber ein Recht, es zu wissen, habe ich nicht." Und auch das soll vorab klar sein: "Darum geht es in diesem Podcast nicht." Auf der Suche nach dem Menschen Michael Schumacher Sport-Reporter Gideon begleitete das Formel-1-Idol jahrelang. Aber Schumacher bedeutet mehr für den Journalisten: "Ja, ihr dürft mich Fan nennen. Ich nehme euch quasi mit an meine Posterwand. Nur weil es ihn gibt, wollte ich Formel-1-Reporter werden." Gideon begleitete Schumacher um die halbe Welt, war in Momenten des Triumphs und in Augenblicken der Niederlagen an seiner Seite. Jedoch habe Schumacher stets eine "klare Mauer" zwischen den Rennfahrer und den Privatmenschen gebaut. Gideon: "Ich kenne den Star 'Schumi', aber ich will 'Schumacher' kennenlernen." Für seine fünf Podcastfolgen recherchierte Gideon mit Fingerspitzengefühl. Er sprach mit Schumachers Bruder Ralf und Schumis Sohn Mick, ebenso aber mit Mama Rosella, Schumis liebster Nudelköchin aus Fiorana. Er traf Smudo von den Fantastischen Vier, Schumis "Erben" Sebastian Vettel, Schumi-Fans wie Dirk Nowitzki, Franziska van Almsick oder Bastian Schweinsteiger. Und auch André, einen Skilehrer aus dem französischen Alpen-Skiort Meribel, der rasch am Unfallort war. Der Unfall: Es ging schief, was schiefgehen konnte "An so einem Tag fährt man da nicht rein": Ein belgischer Journalisten-Kollege von Gideon, schüttelt jedes Mal den Kopf, wenn er an der Unfallstelle vorbeischaut, was er oft tut. Es war Anfang der Skisaison und es hatte wenig Schnee, erinnert er sich. Wegen einer dünnen Schicht Neuschnee in der Nacht seien die Felsbrocken in dem Steinfeld leicht verdeckt gewesen. "Es war klar, dass zu wenig Schnee lag." Es sei damals alles schiefgelaufen, was schieflaufen konnte, so die Einschätzung des Kollegen. Schumacher kannte demnach das Skigebiet wie seine Westentasche, er hatte mit seiner Familie ein Chatel nahe der Piste. André, der Skilehrer, der nach den Ersthelfern eintraf, hörte sich um: Schumacher blieb wohl mit einem Ski an einem Stein hängen und knallte mit dem Kopf auf einen anderen. In der Auftaktfolge "Fahrt in die Dunkelheit" steht im Fokus, wie um Schumachers Leben gekämpft wurde und darum, dass sensationslüsterne Journalisten nicht das Klinikum in Grenoble stürmten. Wie nach dem Kampf um sein Leben der Kampf um seine Würde begann, wie Gideon es formuliert. Wie die Familie Schumacher die Maxime aufrechterhielt, die Schumacher immer angewandt hatte: Was privat ist, ist privat. Corinna Schumacher: "Jetzt beschützen wir Michael" Wie berichtet man über etwas, über das es wenig offiziell zu berichten gibt? Gideon schafft es, spannend, aber nicht effekthascherisch das Thema aufzubereiten. Er ist Journalist und bietet Informationen, auch selten gehörte, aber er ist auch Mensch. "Es gibt keinen Anspruch darauf, dabei sein zu dürfen, wenn einem der Schädel geöffnet wird", macht auch sein Interviewpartner, Podcaster und Schumi-Fan Tommi Schmitt ("Gemischtes Hack"), klar. In den weiteren Folgen geht es um den Aufstieg des Kinderkart-Fahrers zum größten Rennfahrer der damaligen Zeit, es geht um viel Talent und noch mehr Ehrgeiz. Es geht um sein Vermächtnis und um die vielen, vielen auch prominenten Fans. Aber es geht nicht um Schumachers Gesundheitszustand. Der ist ungewiss, die Familie schottet ihn ab. Seine Frau Corinna sagte in einer Netflix-Dokumenation 2021: "Michael hat uns immer beschützt. Jetzt beschützen wir ihn." Alle Folgen von "Schumacher. Geschichte einer Ikone" gibt es kostenlos in der ARD-Audiothek. Am 14. Dezember ist darüber hinaus die fünfteilige TV-Doku-Serie "Being Michael Schumacher" in der ARD Mediathek verfügbar.

Eine Analyse von Ulrich Reitz - Scholz versprach „Abschiebungen im großen Stil“ - Grüne verfolgen ein anderes Ziel

FOCUS online Eine Analyse von Ulrich Reitz - Scholz versprach „Abschiebungen im großen Stil“ - Grüne verfolgen ein anderes Ziel Artikel von Von FOCUS-online-Korrespondent Ulrich Reitz • 2 Std. Polizeibeamte eskortieren Menschen bei einem Abschiebeflug mit einem Charterflugzeug. Der Bundestag debattiert ein Abschiebegesetz und es zeigt sich zweierlei: Rechts und links der Mitte trennt ein tiefer Graben. Und der Bundeskanzler wird ein zentrales Versprechen, das er der Bevölkerung gegeben hat, nicht halten können. Der Bundeskanzler hat „Abschiebungen im großen Stil“ angekündigt, und die Ampelkoalition setzt dieses Kanzler-Versprechen nun um mit ihrem Abschiebegesetz. Das nennt sie, weil das positive Ausflaggen von Gesetzen inzwischen Mode geworden ist, „Rückführungsverbesserungsgesetz“. Es ist unehrlich, aus zwei Gründen: Erstens lehnen die Grünen Abschiebungen weiterhin grundsätzlich ab. Deshalb schickten sie Filiz Polat im Bundestag ans Rednerpult, die dann erklärte, sie fürchte „Eingriffe in elementare Grundrechte“ durch dieses Gesetz, und darum ankündigte, man werde alle Einzelbestimmungen „genau prüfen“. Was eine Chiffre ist für: Wir werden versuchen, es zu verhindern, abzumildern, und so weiter. Was auch grundsätzlich möglich ist, denn nach dem so genannten Struckschen Gesetz hat noch nie ein Gesetz den Bundestag so verlassen wie es hineingekommen ist. Der zweite Grund: Dieses Gesetz wird an der grundsätzlichen Problematik – ein beachtlicher Teil der Asylbewerber hat keinen Anspruch auf Anerkennung als politisch verfolgt und auch keinen Anspruch auf Abschiebeschutz per Duldung und bleibt dennoch hier – nichts ändern. Das wissen die Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) und die Ampel-Innenpolitiker auch genau. Denn wie sagte SPD-Fraktionsvize Dirk Wiese: „Nur“ mit dem Abschluss von Migrationsabkommen „werden wir die Migration stärker steuern können“. Das ist eine ungeschminkte Darstellung der Realität: Deutschland kann abschieben wollen so viel und so konsequent man auch will – findet sich für einen abgelehnten Asylbewerber kein Land, das ihn wieder aufnimmt, hat sich die Abschiebung erledigt. Viele abgelehnte Asylbewerber verschleiern ihre Herkunft Und es gibt viele Gründe, weshalb sich in der Regel kein Land findet: Viele abgelehnte Asylbewerber sind staatenlos – Palästinenser etwa. Wohin wollte man sie abschieben? Viele abgelehnte Asylbewerber verschleiern ihre Herkunft, auch, weil ihnen das ihre Schleuser empfehlen. Sie werfen also ihren Pass weg, und dann muss Deutschland ihnen nachweisen, woher sie kommen. Was sehr schwer ist. Weil das in der Regel nicht klappt, gibt sich der Staat nun eine weitere und neue Ermittlungsmöglichkeit: Er erlaubt sich, die Handys der Migranten auszulesen. (Man staunt, weshalb das bis heute verboten ist). Weil viele abgelehnte Asylbewerber sich der Abschiebung durch Untertauchen entziehen, gibt sich der Staat jetzt die Möglichkeit, wenigstens auch im Nachbarzimmer von Asylunterkünften nachzuschauen (Man staunt noch einmal, weshalb das bis heute verboten ist.) Einige Gruppen bilden eine Anti-Abschiebungsfront Beide Maßnahmen erklären den Hinweis der Grünen Polat, das Gesetz bedeute weitgehend Eingriffe in verbriefte Menschenrechte. Tatsächlich wird der Anspruch auf das Fernmeldegeheimnis von Migranten ebenso eingeschränkt wie das der Unverletzlichkeit der Wohnung. Polat, Tochter eines voll integrierten türkischen Einwanderers, eines Arztes mit eigener Praxis, ist mit ihrer Ansicht keineswegs alleine, was auch ein Grund dafür ist, weshalb es mit den Abschiebungen nicht funktioniert. Die beiden christlichen Kirchen, der Zentralrat der Sinti und Roma, der Deutsche Anwaltverein, NGO’s wie Pro Asyl, bilden eine Anti-Abschiebungsfront; die einen aus moralischen Gründen, andere, weil ihr Geschäftsmodell darauf beruht. Insgesamt ist diese informelle Koalition aus Abschiebungsgegnern aber stark, sie kann vor Ort, lokal und konkret, einen erheblichen gesellschaftlichen Druck aufbauen. Damit nicht genug: Für die Grünen gibt es weitere Gründe, das Gesetz nun im parlamentarischen Verfahren vom Restriktiven ins Liberale zu verschieben, und einen davon machte Max Lucks deutlich, der sich bei seiner ersten Bundestagsrede als „schwuler Katholik“ bezeichnete. Der Grüne Lucks, der einmal Sprecher der Grünen Jugend war und aus dem Ruhrgebiet stammt, aus Bochum, berichtete von „Schicksalen, die so nicht passieren sollten“, konkret: Von der Abschiebung von Jesiden in den Irak, „wo sie dann vom IS verfolgt werden“. Und dass, obwohl das Parlament die Verfolgung und Ermordung von Jesiden als Völkermord, als Genozid, eingestuft habe. Nirgendwo leben in der Diaspora so viele Jesiden wie in Deutschland: 200.000 Menschen, die die Vereinten Nationen als eigene Ethnie anerkannt haben. Unterschiedliche Lageeinschätzungen von links und rechts Grüne wie Polat lehnen Abschiebungen auch deshalb ab, weil sie dagegen sind, Menschen überhaupt gewaltsam mit der Staatsmacht zu traktieren. Polat sagt, sie setze stattdessen auf „freiwillige Rückkehr“. Das ist das eine. Das andere: Große Gruppen von Migranten kommen für Polat erst gar nicht für Abschiebungen infrage, Afghanen etwa: „Die können und wollen wir nicht abschieben.“ Einige Zeilen noch zu Nancy Faeser, die den Gesetzentwurf begründete, indem sie es ihr Staatsverständnis einbettete. Deutschland habe eine „erstaunliche Entwicklung“ genommen – vom Nationalsozialismus „hin zu einem Land, in dem Menschen Schutz suchen und das sich weltweit für Frieden einsetzt, ein solidarisches Land“. Die Lageeinschätzung der Union beschreibt Deutschland als das glatte Gegenteil. Es gebe eine „Vertrauenskrise in die demokratische Politik“, womöglich sogar eine „Staatskrise“, so der Parlamentarische Geschäftsführer Hendrik Hoppenstedt. Man kann es unter dem Streich so beschreiben: Links der Mitte dominiert der Stolz auf Deutschland wegen der humanitären Leistung, sehr viele Flüchtlinge aufgenommen zu haben. Rechts der Mitte dominiert die Angst um Deutschland wegen der Vernachlässigung der staatlichen „Ordnung“ über diese humanitäre Leistung. Dazwischen tut sich ein gesellschaftspolitischer Graben auf. In dem die FDP sitzt und laviert und versucht, sich als staatstragend und verantwortungsethisch gegen die Gutmeinenden zu behaupten. Die Debatten um Abschiebung haben etwas sehr Symbolhaftes. Abschiebungen sind schwierig bis unmöglich, und die Debatte darüber verstellt den Blick auf eine ganz andere Erkenntnis: Ohne die Auslagerung der Asylverfahren in Drittstaaten außerhalb der Europäischen Union, wird sich der Asylmissbrauch am Ende nicht beseitigen lassen. Das freilich ist mit den Ampelparteien nicht zu machen, vor allem nicht mit SPD und Grünen.

Alexandra Zykunov: „Was wollt ihr denn noch alles?!“

ZEITjUNG Alexandra Zykunov: „Was wollt ihr denn noch alles?!“ Artikel von Odysseas Grigoriadis • 8 Std. Wusstest du schon, dass Frauen ein 32 Prozent höheres Risiko haben, nach einer Operation zu sterben, wenn der Chirurg ein Mann war? In ihrem neuen Buch „Was wollt ihr denn noch alles?!“ richtet Alexandra Zykunov das Spotlight auf viele weniger bekannte Zahlen, Fakten und Absurditäten rund um unsere „ach-so-tolle“ Gleichberechtigung. Zur Autorin: Alexandra Zykunov ist mit ihrem Buch „Wir sind doch alle längst gleichberechtigt!“ SPIEGEL-Bestseller-Autorin geworden. Sie ist Keynote-Speakerin für Themen wie Feminismus, Care-Arbeit oder Gender Bias, Co-Erfinderin und Co-Redaktionsleiterin des Magazins Brigitte BE GREEN und Redakteurin bei der BRIGITTE. So dürfte die eingangs erwähnte Studie kaum jemandem ein Begriff sein, obwohl es für Frauen im wahrsten Sinne des Wortes um Leben und Tod geht. Und da nur 23 Prozent aller Chirurg*innen in Deutschland weiblich sind, ist es für Frauen auch nicht unwahrscheinlich, von einem Chirurgen operiert zu werden. Sollte eine Frau dann doch mal auf eine Chirurgin beharren – weil sie doch irgendwie gerne am Leben ist – würde es sicher nicht lange dauern, bis ihr irgendein Typ Sexismus vorwirft. Was ironisch ist, weil ja Sexismus bei der medizinischen Behandlung überhaupt erst dafür verantwortlich ist. Umgekehrtes ließ sich übrigens nicht feststellen: Männer, die von Frauen operiert werden, haben kein erhöhtes Sterberisiko – ihre Heilungschancen stehen dann sogar etwas besser. Und das ist nur eines von vielen Beispielen dafür, was Frauen auch in unserer ach-so-gleichberechtigten Gesellschaft alles erdulden müssen: Hinzu kommt unter anderem noch, wie ihre Leistungen kleingeredet oder ignoriert werden, wie viel Mehrarbeit sie in ihre Karriere stecken müssen, um die gleichen Chancen wie ihre Kollegen zu haben und wie die Gesellschaft schon von klein auf ihr Selbstvertrauen zerstört. Mit Wut und Humor gegen das Patriarchat Es wäre fast schon lustig, wenn es einen nicht so unfassbar traurig und wütend zugleich machen könnte. Dieses Gefühl fängt Zykunov in ihrem Buch übrigens sehr gut ein: Es liest sich wie ein innerer Monolog – mal witzig, mal ernst, oft wütend. Immer wieder werden auch die ermüdenden Whataboutisms thematisiert, die immer dann auftauchen, wenn irgendjemand etwas auch nur im Ansatz Feministisches von sich gibt. Zu jedem dummen Kommentar findest du hier aber auch gleich eine passende Antwort, die noch dazu auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basiert. Überhaupt kann man loben, dass hier wirklich sehr viele Quellenangaben gemacht werden. So lässt sich ganz leicht nachverfolgen, woher die ganzen Zahlen und Fakten eigentlich kommen. Klingt in deinen Ohren etwas doch zu absurd, kannst du dich dank der Fußnoten schnell vom deprimierenden Gegenteil überzeugen lassen – yay! Ein paar Kritikpunkte gibt es da doch Das heißt nicht, dass ich das Buch perfekt finde: So wird etwa an einem Punkt im Buch (S. 82-83) behauptet, der positiv konnotierte Begriff „herrlich“ komme von Herr, also Mann, und der negativ konnotierte Begriff „dämlich“ von Dame, also Frau – ein klarer Fall von Sexismus in der Sprache. Die Ähnlichkeiten sind auf jeden Fall so verblüffend, dass es eine weit verbreitete Meinung ist. Etymologisch gesehen hat „dämlich“ aber genauso wenig mit der Dame zu tun wie „herrlich“ mit dem Herr. Gerade weil Zykunov im restlichen Buch weitaus höhere Standards setzt und viele verdammt wichtige Themen anspricht, ist so ein grober Fehler (zumindest würde ich es als solchen bezeichnen) echt schade. Des Weiteren ist es einfach nur falsch, die japanische „Manga-Kultur“ als einen „Teil der Pornoindustrie“ zu bezeichnen, wie Zykunov die „EMMA“-Redakteurin Annika Ross zustimmend zitiert (S. 59). Manga sind ein Medium – eines, welches eine Vielzahl an diversen Geschichten erzählen kann. Es gibt nicht ohne Grund eine Unterscheidung zwischen Manga (Comics), Anime (animierte Serien und Filme) und Hentai (sowohl für animierte Pornographie als auch derartige Comics). Die Übersexualisierung weiblicher Figuren in vielen Manga und Anime ist ein Thema, aber von Pornographie kann da – ganz egal, wie man es auslegt – keine Rede sein. Für wen lohnt sich das Buch? Kann ich das Buch trotz dieser Kritik weiterempfehlen? Ja, im Großen und Ganzen schon. Denn auch wenn ich mit der Autorin in einigen Punkten nicht einer Meinung bin, so heißt das noch lange nicht, dass damit das ganze Buch invalidiert wäre. Alexandra Zykunov hat hier einen wichtigen Beitrag dazu geleistet, Formen sexistischer Diskriminierung zu sammeln und aufzuzeigen. Daher mein Fazit: Das Buch ist für all diejenigen, die sich anhören müssen, dass wir doch schon alle gleichberechtigt seien. Es liefert fundierte Beispiele und Zahlen, mit denen du auf die typischen Einwände antworten und so vielleicht auch die eine oder andere Person überzeugen kannst. Nicht unbedingt die Menschen, die strikt gegen Feminismus sind, aber zumindest jene, die ein offenes Ohr haben. Wenn man nämlich nicht ganz so genau hinschaut, könnte man schnell meinen, wir seien in Sachen Gleichberechtigung schon weiter, als wir es wirklich sind.

„Briefkopfaffäre“ in Mainz: Ist Heike Raabs Rücktritt fällig?

Frankfurter Allgemeine Zeitung „Briefkopfaffäre“ in Mainz: Ist Heike Raabs Rücktritt fällig? Artikel von Peter Voß • 14 Std. Heike Raab (SPD), Staatssekretärin und Bevollmächtigte des Landes Rheinland-Pfalz beim Bund und für Europa und Medien sowie Koordinatorin der Rundfunkkommission der Länder für das Vorsitzland Rheinland-Pfalz Es ist erfreulich, dass das Schreiben der rheinland-pfälzischen Staatssekretärin Heike Raab an die SWR-Landessender-Direktorin öffentlich (gemacht) wurde (zuerst in der F.A.Z. am 3. November) und kritisch diskutiert wird. Dass sie deshalb, wie die CDU meint, als Staatssekretärin „nicht mehr tragbar“ wäre, erschließt sich mir freilich nicht ganz. Nach meiner Lebens- und Berufserfahrung hätten da schon viele Politiker jeglicher Couleur zurücktreten müssen, weil sie Druck auf Sender und Journalisten ausgeübt haben. Das kann zwar keine Rechtfertigung sein, auch mit schlechten Sitten muss man ja mal aufräumen. Trotzdem finde ich es angezeigt, genauer hinzusehen. Lewentz und die „politische Verantwortung“ Als Innenminister zurückgetreten, als Landesvorsitzender der SPD Rheinland-Pfalz wiedergewählt: Roger Lewentz. In der Tat, der SWR-Journalist Georg Link hat in scharfer, im Rahmen der Meinungsfreiheit zulässiger Form angeprangert, dass der SPD-Politiker Roger Lewentz als Landesminister, nicht aber als Parteivorsitzender zurückgetreten ist, nachdem er die „politische Verantwortung“ für das Versagen von Einrichtungen und Bediensteten des Landes bei der Flutkatastrophe im Ahrtal übernommen hatte. Und, keine Frage, ein Politiker muss dergleichen aushalten, sofern der Vorwurf nicht seine Würde und Ehre als Person verletzt, was eindeutig nicht der Fall war. Ob das Verbleiben von Herrn Lewentz im Parteiamt tragbar ist und er sogar als künftiger Ministerpräsident in Betracht kommt, werden die Wähler in Rheinland-Pfalz bei der nächsten Landtagswahl entscheiden. Das gilt ebenso für Heike Raab und ihr Regierungsamt. Gibt sich in der Causa gelassen: der ARD-Vorsitzende und SWR-Intendant Kai Gniffke. Zwar lässt sich ihre schriftliche Intervention auf Regierungspapier durchaus als Drohung (zumindest miss-)verstehen, aber womit hat sie gedroht? Damit, dass die Causa in den SWR-Gremien diskutiert wird. Na und? Es mag Journalisten geben, die sich durch so was einschüchtern lassen. Aus meiner Kenntnis der real existierenden Personen darf ich sagen: Davon ist sowohl beim betroffenen Redakteur wie auch beim SWR-Intendanten nicht auszugehen. Im Übrigen wird man als öffentlich-rechtlicher Journalist wie erst recht in der Chefposition nicht zuletzt für ein Mindestmaß an Standfestigkeit bezahlt, und das krisenfest nicht ganz schlecht, wie man weiß. Die Politik ist immer in Versuchung Es ist im System so angelegt: Die Politik ist immer in Versuchung, ob nun in Brüssel, Berlin, Mainz oder sonst wo, weit über ihre Kompetenz hinaus bei Entscheidungen mitzumischen, von denen Politiker ihre jeweiligen Interessen berührt sehen. Das größere Problem bei der Wahrung journalistischer Unabhängigkeit scheint mir von jeher die Bereitschaft öffentlich-rechtlicher Journalisten zu sein, sich aus freien Stücken mit einer Sache, und sei es mit einer guten, „gemein zu machen“ – um an den unvergessenen Hanns Joachim Friedrichs anzuknüpfen. Wobei von Apologeten eines „engagierten“ Journalismus gern übersehen wird, was „sich gemein machen“ heißt – nämlich sich vom eigenen Engagement für diese oder jene Sache sachfremd beeinflussen zu lassen, also das Kriterium der erstrebten oder befürchteten Wirkung eines Ereignisses oder Sachverhalts methodisch über die Wahrheitsfrage zu stellen. Und sich damit auch zum Verbündeten von Personen zu machen, die in die tatsächlich oder vermeintlich gute Sache involviert sind. Eine professionelle Anfechtung, mit der wir es als Journalisten mehr oder weniger alle zu tun haben, die aber im öffentlich-rechtlichen Rundfunk womöglich durch das Privileg sicherer Arbeitsplätze systemisch verstärkt wird. Das ewige Thema politischer Einflussnahme gerät jedenfalls in den Hintergrund, wenn Journalisten aus freien Stücken das die eigene Position Stützende hervorheben und Störendes ignorieren, wie es bei wichtigen Streitfragen auf den Problemfeldern Klimawandel und Migration allzu lange gang und gäbe war. Dabei will ich nicht leugnen, dass inzwischen tendenziell eine Verbesserung zu verzeichnen ist; das dürfte viel mit dem Erschrecken über den Ausgang der Landtagswahlen in Bayern und Hessen zu tun haben. Und neuerdings über die Sympathiebeweise vieler Mitbürger (mit und ohne Migrationshintergrund) für den Terror der Hamas. Zumindest werden öffentlich-rechtlich nunmehr Themen und Thesen kontrovers aufbereitet, die vor einem halben Jahr noch tabu zu sein schienen. Fragt sich nur, ob’s nachhaltig ist. Was ist das Missliche an der Causa Raab? Aber was ist nun das Missliche an der Causa Raab? Letztlich, meine ich, die mangelnde Transparenz. Zweifellos darf sich jeder, auch eine Regierung oder eine Partei und deren Protagonisten, bei einem Sender und dessen Gremien beschweren, dazu sind Aufsichtsgremien unter anderem da. Und selbstverständlich dürfen auch von Regierungen und Parteien entsandte Gremienmitglieder ihre Beschwerden in die Gremien einbringen. Doch bei einem Medium, das permanent von anderen Transparenz fordert, sollte das auch transparent, also öffentlich geschehen, für alle überprüfbar. Warum soll in den Gremien nicht ernsthaft über das Für und Wider der in einem Beitrag präsentierten (oder eben nicht präsentierten) Fakten und Argumente geredet und gestritten werden? Das ist nicht nur zulässig, sondern notwendig. Aber in Fragen, die uns Bürger als eigentliche Eigentümer des „ÖRR“ insgesamt angehen, sollten wir von vornherein alle davon wissen und nach eigenem Ermessen darauf reagieren können, zum Beispiel als Wähler. Dass Heike Raab versucht hat, die Öffentlichkeit zu umgehen und mit der stillen Androhung einer eventuellen Beschwerde journalistisches Wohlverhalten zu erzeugen, und dass Herr Lewentz bei anderem Anlass seinen Unmut an Georg Link ausgelassen hat, mag bei beiden durchaus als Indiz für ein Übermaß an Chuzpe und ein Defizit an Lebensklugheit zu bewerten sein. Man beschwert sich bei den Gremien, oder man lässt es bleiben, die Ebene dazwischen ist die des Gemauschels und der unterschwelligen Drohungen (und fallweise auch Verheißungen). Und dass weder Raab noch Lewentz souverän genug sind, um ihre Überreaktion auf den für sie unangenehmen, doch legitimen Angriff eines Journalisten zurückzunehmen, dass zudem die Ministerpräsidentin so tut, als ginge sie der Fall nichts an – das alles mag zumindest partiell etwas über unsere politische Kultur und den Zustand von Gremien aussagen. Aber ist es deshalb schon ein Rücktrittsgrund? Und was soll da noch aufzuklären sein (etwa in einem Untersuchungsausschuss)? Manche Schwachheiten bestraft man eben am besten in der Wahlkabine, und damit hat sich’s. Es geht um fehlende Transparenz Eine andere und wichtigere Frage ist es, ob die Rundfunkgremien noch die richtige Verfassung haben, um das öffentlich-rechtliche System kritisch und konstruktiv zu begleiten. Wie hoch darf und soll der Anteil von Regierungs- und Parlamentsvertretern überhaupt sein, um die vom Bundesverfassungsgericht gebotene „Staatsferne“ nicht zu gefährden? Wobei es lebensfremd wäre, das Problem der verdeckten Einflussnahme auf die Repräsentanten der Politik einzugrenzen. Nicht nur die Zusammensetzung von Gremien wäre zu hinterfragen, sondern auch die Auswahl ihrer Mitglieder. Wer wählt die von dieser oder jener (vermeintlich unpolitischen) Organisation entsandten Mitglieder auf welche Weise aus? Nur ein Vorstand oder zum Beispiel eine Mitgliederversammlung in offener, demokratischer Abstimmung? Hier läge reichlich Stoff für eine grundsätzliche Debatte. Und solange sie nicht erfolgt, sehe ich die seit Beginn der (ja längst nicht ausgestandenen) Schlesinger-Affäre verstärkt erhobene Forderung nach einem strukturell größeren Einfluss der Gremien auf die Exekutive der Sender als Scheinlösung an. Diese RBB-Affäre war und ist auch ein veritabler Gremienskandal. Und damit in erheblichem Maß ein Fall von Politikversagen. Jeder Versuch, die zentrale Verantwortung der Intendanten auszuhebeln, wird nach meiner Erfahrung Fehlentwicklungen bis hin zu politischen Schieflagen nicht verhindern können. Er dürfte aber die viel beklagte, nicht zuletzt von Medienpolitikern verschuldete Schwerfälligkeit und kostentreibende Bürokratielastigkeit der Rundfunkanstalten noch verstärken. Peter Voß war von 1993 bis 2007 zuerst Intendant des Südwestfunks, dann des fusionierten Südwestrundfunks.

Wednesday, November 29, 2023

Herbert von Karajan: Theater Aachen entfernt Büste wegen Rolle in der NS-Zeit

DER SPIEGEL Herbert von Karajan: Theater Aachen entfernt Büste wegen Rolle in der NS-Zeit Artikel von Felix Bayer • 13 Std. Er gilt als Jahrhundertdirigent, zu Beginn seiner Karriere wirkte Herbert von Karajan als Generalmusikdirektor in Aachen. Seine damaligen NS-Verstrickungen führen nun zum Abbau einer Skulptur. Herbert von Karajan: Theater Aachen entfernt Büste wegen Rolle in der NS-Zeit Das Theater in Aachen hat eine Büste des österreichischen Dirigenten Herbert von Karajan (1908-1989) aus dem Foyer des Hauses entfernt. Gründe seien neueste Forschungsergebnisse und der Vortrag eines Karajan-Biografen, die deutlich aufgezeigt hätten, »dass Herbert von Karajan in der NS-Zeit kein unbeschriebenes Blatt war«, teilte Generalintendantin Elena Tzavara mit. »All das hat uns bestärkt, die Büste zu entfernen«. Karajan zählt zu den bedeutendsten Dirigenten des 20. Jahrhunderts. Zu Beginn seiner Karriere war er Generalmusikdirektor in Aachen, nach Angaben des Theaters in den Jahren von 1935 bis 1942. Seinerzeit war er der jüngste Generalmusikdirektor Deutschlands. Karajan war Mitglied der NSDAP. Sein Berufsverbot wurde aber bereits 1947 wieder aufgehoben. Mitte der Fünfzigerjahre wurde er Chefdirigent der Berliner Philharmoniker. Die »Aachener Zeitung« berichtete. Demnach hatte offenbar ein Vortrag des Karajan-Forschers Klaus Riehle in der Aachener Volkshochschule den Ausschlag gegeben. Herbert von Karajan hatte zu Lebzeiten behauptet, erst um die Stelle in Aachen zu erlangen, in die NSDAP eingetreten zu sein. Doch vor Jahren bereits war bekannt geworden, dass er schon seit 1933 Parteigenosse war. Zur Sicherheit sei er gleich zweimal eingetreten: am 8. April 1933 in Salzburg, also gut zwei Monate nach der Machtübernahme Hitlers, und noch einmal am 1. Mai desselben Jahres in Ulm. Riehle thematisierte in seinem Buch »Herbert von Karajan – Neueste Forschungsergebnisse zu seiner NS-Vergangenheit und der Fall Ute Heuser« eine mögliche Verbindung Karajans zur Wehrmacht im Jahr 1942 und führte Indizien für eine Tätigkeit Karajans für den Sicherheitsdienst der SS auf. Gleichzeitig betonte Riehle laut Deutschlandfunk, Karajan sei »ein aktiver und opportunistischer Mitläufer«, allerdings »wohl kein überzeugter Nazi« gewesen. Das Theater teilte mit, das Porträt aus Bronze solle dem örtlichen Stadtmuseum Centre Charlemagne übergeben werden. Dort solle die Arbeit in der für 2025 geplanten Ausstellung »200 Jahre Stadttheater Aachen« gezeigt werden. Auch die NS-Zeit solle dann ein Thema sein. Anstelle des Karajan-Kopfes möchte Generalintendantin Tzavara eine Büste von Wolfgang Amadeus Mozart aus dem eigenen Bestand aufstellen. Das Theater in Aachen wurde 1825 eröffnet und im Zweiten Weltkrieg zerstört. Es wurde nach historischen Plänen wieder aufgebaut und 1951 eröffnet.

The Plague and I by Betty MacDonald

The Plague and I by Betty MacDonald posted by Clothes In Books on January 30, 2017 published 1948 On January 6th the charge nurse invited me to the Pines moving picture show, but the invitation [was] thickly encased in rules. She said in part: “You are on the list to go to the movie tonight. You may wear makeup, if you wish, but you may not talk or laugh. You are to be ready by 7 o’clock, in your robe and slippers. You will be called for by a male [attendant]… but you are not to speak or to laugh with your escort. Your temperature and pulse will be taken as soon as you return to bed and if your temperature or your pulse has increased you will not be allowed to go to the next moving picture show.”… After supper I was so excited my heart pounded like a jungle drum … I smeared on lipstick, wet my hair with drinking water and thought “This is living!” I thought the picture itself rather a tactless choice for the joyous entertainment of patients in a tuberculosis sanatorium. It was Greta Garbo in Camille. commentary: Two major pointers made me read this book. I have recently read Dark Circle by Linda Grant, and Magic Mountain by Thomas Mann, both set among TB patients – and then my good friend Lissa Evans talked about this book in a Guardian feature about funny books. (By chance, Lissa’s new book, the excellent Wed Wabbit, was on the blog last week.) And now, excitingly, I think this may be the first book ever that Lissa and I disagree on! It is an amazing, gripping book, and one I found hard to put down, but I did not find it funny, I found it terrifying and affecting and sad and desperate, but only occasionally did it make me laugh. This is what Lissa said in the Guardian: Hovering between loneliness, terror and utter boredom, MacDonald writes about her seclusion in a way this is painfully, barkingly funny… Her style is completely her own, the sprawling sentences packed with anecdote, incident, bang-on simile and throwaway wit -it’s like hearing a conversation between someone who keeps forgetting to breathe and another who keeps asking ‘what happened next?’ And that is an excellent description. MacDonald has lightly fictionalized her own experience in a sanatorium near Seattle in the late 1930s, writing it as a memoir. As I had learned from the other two books, these hospitals created their own worlds in their attempts to help, with their own rules and bizarre & Byzantine systems. When MacDonald first arrives she is on complete bedrest, and that means she can’t talk, laugh, sit up, wear makeup, read, write or ‘get excited’ or interact with the opposite sex [the extract above is when she is a long way on the road to recovery]. The staff enforce the rules rigidly – which is fair enough as they believe they will cure or at least help the patients. But there is a Kafka-esque feel to it – no-one keeps the patients informed, it is thought best that they don’t know what is going on with their prognosis and treatment except moments before any change. It’s like a giant old-fashioned boarding school, but without even the vestige of fairness you might find there, with a touch of Maoist China: everything is described in terms of rewards and punishments, so, as above, if your temperature or pulse changes you are ‘in trouble’. And of course the right results do not necessarily go to the ‘nice’ people: everything is quite random. The patients are constantly reminded that if they don’t keep to the rules they should go home and leave their bed free for someone who IS worth helping. MacDonald is forever being told off for her attitude, for asking too many questions, for ‘talking French’ (a discussion of cookery terms). To some extent she believes that the staff are right. ‘The Medical Director… said constantly that people with TB were ungrateful, stupid, unco-operative and unworthy’ she says, while explaining that he was in fact incredibly kind and helpful to the patients. I found the book riveting, and felt it documented something that has gone now completely. And there were funny moments – I loved the ‘fat little woman who wore pink-flowered sleepers [pyjamas] and looked like a piggy bank.’ But if I want to be amused I will re-read one of Lissa’s books. Betty MacDonald wrote a massive bestseller in 1945, The Egg and I, about her life on a chicken farm in a rural spot in Washington State – it IS a very funny book, and one I should write about sometime. I lived in Seattle at one time, so both Egg and Plague had a very welcome familiar feel. My daughter and I also enjoyed Betty MacDonald’s children’s book Nancy and Plum – blogpost here. Small pictures from a sanatorium brochure. Text advert from a different brochure. The poster is part of a WPA Art Project from the late 1930s, from the Library of Congress. BETTY MACDONALD LA DAME AUX CAMELIAS LINDA GRANT LISSA EVANS SANATORIUM TB THE PLAGUE AND I THOMAS MANN Comments Daniel Milford-Cottam30 January 2017 at 10:48 I remembered another sanatorium book for you, but it's barely in the book - in "Further Adventures of the Family from One End Street" three of the children come down with measles at the very beginning of the book, and end up having to go to a sanatorium, but this is only for the first chapter or so, afterwards the two younger children are sent to the country for recuperation with Kate to look after them. What's interesting about this is that I think it's set in the 1930s, so before the NHS, but it DOES sound like there was some kind of institutional arrangement.... There's not really much san stuff, but there are interesting details.... REPLY Susanna Tayler30 January 2017 at 14:06 Is it not the fever hospital they go to with the measles? My copy is (I think) in my parents' loft. There are some excellent Clothes Panics in those books - Kate's uniform in the first book and the bridesmaids dresses in Further Adventures. I remember being very impressed by Mr Ruggles' ingenuity about providing white sandals! Daniel Milford-Cottam30 January 2017 at 14:17 I haven't read it in a LONG time! And yes, excellent clothes panics in said books - and I remember a lovely imagined visual of a very posh old lady rolling about in hay.... Clothes In Books30 January 2017 at 22:42 I am so going to have to get hold of a copy of this! I read it so many years ago... Thanks both for your memories. I think there were charitable ways that poor children could be sent out of town. In the Betty MacD book there's an interesting statement by one of the patients - she says they're lucky they are being treated free, charity cases. She says that if she was paying for her own treatment she would never allow herself to be pushed around by the staff, and probably wouldn't obey the rules, and thus wouldn't get better... Lissa Evans30 January 2017 at 11:25 Wonderful blog, as ever, but we'll have to stay on opposite sides of this one - bits of The Plague and I still make me almost cry with laughter (Eileen, Minna and Kimi, SEX! coming to the ambulant hospital, the occupational therapist who churns out toecovers and won't let people go to the toilet...). I agree there is a (literally) chilly undertone, with death consistently stalking the corridors, but for me, Betty manages to transcend it. Incidentally, have you read 'The Rack', by AE Ellis, the most riveting but desperately traumatic account of a TB clinic in literature? One of those books I've never forgotten, but could never re-read. REPLY Clothes In Books30 January 2017 at 22:45 No, it's definitely the parting of the ways on this one, I was too upset by everything that was happening. though yes, all those scenes are wonderful. No, not even heard of the Ellis, and am going to be wrung out all over again I can tell, am going to have such a collection of TB lit... Anonymous30 January 2017 at 12:07 Oh, yes, Moira! I remember reading The Egg and I! I remember liking it very much, too. But I didn't know she's written this one, as well. It sounds like such a - well, you described it best - Kafka-ish sort of place. And yet, you can't say it's inconsistent with the views of the times. Still!! REPLY Clothes In Books30 January 2017 at 22:46 I think we're lucky - she had such a success with The Egg and I, and I'm sure that's why this one was published, I imagine it mightn't have made it otherwise. And we're lucky to have this record of what it was really like, told in an entertaining way. Mac n' Janet30 January 2017 at 14:55 I've read both this book and the Egg book many years ago and they are very different. The first one scared me as my Grandfather had had tuberculosis and my skin tests were always showing that I'd been exposed to tuberculosis. REPLY Clothes In Books30 January 2017 at 22:47 People were terrified of it, but with good reason. And it was widespread. I think back then everyone would have known someone who had been in a sanatorium, even though it is close to unimaginable now. Lucy R. Fisher30 January 2017 at 15:47 Here's something I wrote about rules: A school, organisation or religion has a few completely pointless rules. But they are markers: if the children, flock, workers obey the pointless rules, they will obey all the others. Because “a school must have rules”. And “to break one is to break them all”. And “if you doubt one item of Catholic doctrine you are not a Catholic any more and will go to hell and burn for all eternity”. Some of the flock adore the pointless rules and really enjoy forcing the others to follow them “because it’s the way we do it”. Result: most people follow the rules in public, break them if they can avoid being found out, impose them on others, tell everybody how important they are; while accepting the “hell” element as “metaphorical” – ie “imaginary”. You're so right: boarding school meets Maoist China. REPLY Clothes In Books30 January 2017 at 22:51 It is such an interesting phenomenon isn't it, well worth thinking about. My daughter wrote a piece for the i newspaper recently about school uniform: she is generally against, and talked about the school she attended. The responses were fascinating - some people have such mythic views of the value of uniform. Uniform might or might not be a good thing (I know what I think...) but there really isn't any logic, or proof, or intrinsic good, and it isn't sensible to pretend there is. Anonymous31 January 2017 at 10:13 This book sounds terrifying to me. It reminds me that my uncle had TB during WWII and survived, but one of his brothers, whom I never met, died of the disease before I was born. However, what some friends who attended Catholic school have said is that as soon as possible, they fled, never to return. Rejected all of it. REPLY Clothes In Books1 February 2017 at 10:22 I think TB was far more widespread than I, at least, had realized, and not that long ago. Everyone would have known someone who had it, someone who had to go away... Horrible. Lucy R. Fisher9 April 2017 at 11:22 Kathy, people are sometimes puzzled that the extreme brainwashing of the convent didn't "take". Did they think it should? Bookhound31 January 2017 at 12:21 Must read this. I loved "The egg and I" and never knew what happened to the author subsequently. The lack of empathy in the period was quite astounding - the comment about Camille both made me hoot with laughter, and gulp in disbelief. REPLY Clothes In Books1 February 2017 at 10:23 It is very much worth reading. The book starts when she has left the chicken farm and husband, and gone back to live in Seattle with her family. There were so many things in the setup that make you realized the differences since that period... Christine31 January 2017 at 15:31 I read this at least 30 years ago, but once read, never forgotten. The nurses were not immune and I remember vividly the part where a nurse succumbed to a particularly aggressive kind and was dead in weeks. There is certainly comedy, but of the blackest kind and like you I was too horrified for laughing out loud. Hard to imagine that this was so recent. REPLY Clothes In Books1 February 2017 at 10:24 Yes, I am glad I have read it, and my reading in the last couple of weeks has certainly made me think about a world that has gone - not just the medical problems, but the attitudes, the way people were treated and so on. carrps31 January 2017 at 18:11 As soon as I saw the name Betty MacDonald, I thought of "The Egg and I." I was planning to google her to see if it was the same person, but you confirmed it so I don't have to. I haven't read the book, but I've seen the movie (Claudette Colbert and Fred MacMurray) several times. It was a staple on channels that ran old movies. There was a restaurant here in L.A. called "The Egg and the Eye" (their logo was an egg in an egg cup with an eye superimposed on it) that was part of the Craft and Folk Art Museum (and shop). I miss that place. Wish I still had my copy of their poster. REPLY Clothes In Books1 February 2017 at 10:25 I haven't seen the film but now you are inspiring me to try to find it. V funny about the restaurant. Anonymous2 February 2017 at 09:06 I remember Claudette Colbert in the film. I think she was in a happy marriage on a farm, but I gather Betty MacDonald's first husband was not a nice guy. I looked up TB after I read this post. It is still a top killer in the world, causing about 1.8 million deaths a year, with 8 to 10 million people getting sick with it. A few strains are resistant to antibiotics, a big problem. REPLY Clothes In Books2 February 2017 at 13:27 Yes, the truth of her relationship with her husband was a bit different I think. WE are right to be terrified of TB, those figures are horrifying. Susanna Tayler4 February 2017 at 23:35 Florrie's Girls by Maeve Kelly is about nurses in 1950s London, and the Irish narrator gets TB. But the interesting thing is that it's just late enough not to be a death sentence - she say something like "with streptomycin and P.A.S. of course I will be all right" whereas a few years earlier that wouldn't necessarily have been the case. REPLY Clothes In Books10 February 2017 at 10:50 Thanks for the tipoff, and yes, there was a very complete change in prognosis over such a short time. Must have been incredible. Anonymous6 February 2017 at 03:50 Of course, it's people in the poorest countries that have higher rats of TB, meaning their health care systems are inadequate and impoverished. REPLY Clothes In Books10 February 2017 at 10:51 Yes, there's no doubt about that, and poor living conditions contribute hugely to its spread. Unknown7 February 2017 at 06:25 Interesting discussion - and so fun to find a number of Betty MacDonald fans - or at least people who remember her! Post Hypnotic Press has recorded all of Betty MacDonald's memoirs with award winning narrator Heather Henderson. Henderson is also co-producer and it was her initiative. She had always wanted to voice MacDonald's "The Egg and I" and I'm so glad we got together to make this happen. Well worth the listen whether or not you've read Betty's memoirs. https://posthypnoticpress.leadpages.co/betty-books/ I have to say that I found "The Plague and I" quite funny, although it was also sensitive and moving and a fascinating peek into a very different time. And Betty was such a great writer! She was a great observer of people and she had a knack of finding humor in adversity. Tuberculosis, obviously, in the Plague and I. The Egg and I is her struggle as a very young wife to survive in pretty rough conditions. Anybody Can Do Anything is a hilarious account of surviving the Great Depression. Onions in The Stew, her last book published in the early 50s, is the only memoir that doesn't really have her facing adversity, unless you feel that raising teenagers or living on Vashon Island is adversity. Paula Car above mentioned a restaurant in LA named The Egg and Eye - great pun! There is also a restaurant chain in several states in the US - The Egg and I Restuarants - whose name was inspired by Betty MacDonald's books. The original owners were fans of Betty MacDonald. :) I'll give anyone who can decipher the shorthand on the steno pad in Betty's hand on our cover of "Anybody Can Do Anything" free digital copies of all four memoirs and our recording of Paula Becker's recent biography, "Looking for Betty MacDonald." You can see the cover here: http://www.posthypnoticpress.com/product/anybody-can-do-anything Use our contact box to submit your answers, but if you do know what it says PLEASE DON'T SHARE IT PUBLICLY. We don't want people submitting someone else's answer. :) http://www.posthypnoticpress.com/contact REPLY Clothes In Books10 February 2017 at 10:52 Thanks so much for coming and sharing that - fascinating! She obviously meant a lot to people, and I'm not surprised. As I say above, living in Seattle for a time makes her so much more real to me. You've really inspired me to look at more of the books you mention. TracyK16 February 2017 at 17:30 Lots of interesting information here, both in the post and in the comments. Here at the city college I work for, employees are required to have a TB test every 4 years, which seems strange when I have never known anyone with TB. But reading more about it, I see that it is still a problem, and as Kathy says, mostly in poor countries. REPLY Clothes In Books17 February 2017 at 09:43 We used to be tested for it at school, and there was an aura of fear and shame about it even then, left over from the pre-cure times. But it is desperate news that it is on the rise again. carrps6 July 2017 at 22:16 I'm about half way through this now, and I'm loving it! I love that she's so detailed, since this is a vanished world that few people alive today would have experienced. I especially love that she's described many meals in detail. A pet peeve of mine is people mention going to eat and never actually saying what they ate (reminds me of the Seinfeld episode where Jerry accuses Elaine of "yadda-yaddaing" sex when describing a date saying she left out "the best part." And Elaine says "No. I mentioned the lobster bisque.") Maybe that says too much about me! But I found it interesting that she used real names of her fellow inmates. And aren't they a fascinating bunch? I found two of them on ancestry.com. I have a British edition of the book which has review blurbs on the back. A Graham Hutton from the BBC says it's an especially good book for the British to read since it shows Americans as they really are "alive and kicking." Heh. But it really does show a slice of life in all its gory details. And a slice of life that's completely unknown today. Utterly absorbing. REPLY Clothes In Books7 July 2017 at 21:19 I think I hadn't realized they were real names, how very interesting! That's exactly why I like reading this kind of book - the detail. And as you say, those are the things that disappear from our consciousness. I got really annoyed at a book I read a while back where the characters kept referring to the supper cooking, and the pan on the stove etc but never told you what it was... carrps7 July 2017 at 22:19 Yes! Drives me crazy. I just finished it last night, and it's odd to say, but it was a fun read. Few more things. Soy sauce wasn't the kitchen staple then as it is now, so she called it shoyu, the Japanese name, just as Kimi would have called it. Christmas seals! She mentioned her gifts from her daughters were completely covered with them. Christmas seals were still a thing when I was a kid. They were just like postage stamps, but they had Christmassy images. And... proceeds from their sales went to fund TB research!!! I'd completely forgotten about them. They probably died out in the late 50s or early 60s. All I can say, if I ever have to go to a sanatorium I want a Kimi as a roommate. I loved her sardonic humor. No {{shudder}} Minnas for me. Clothes In Books8 July 2017 at 22:23 Oh yes Kimi was lovely. Oh all those women were so real... And thanks for the extra info - I didn't know what Christmas seals were.

„Tatort“ am Sonntag: Famoser Weihnachtskrimi ohne Schnickschnack [Kritik]

Kino „Tatort“ am Sonntag: Famoser Weihnachtskrimi ohne Schnickschnack [Kritik] Artikel von Marek Bang • 14 Std. Pünktlich zum Beginn der Adventszeit weihnachtet es im „Tatort“. Warum uns an diesem Sonntag trotz Glühwein und Lametta ein waschechter und vor allem wohltuend gradliniger Krimi erwartet, erfahrt ihr in Mareks „Tatort“-Kritik zur Episode „Des anderen Last“. Welche Kommissare ermitteln im „Tatort: Des anderen Last“? Nachdem sich der „Tatort“ zu Beginn der laufenden Saison nicht gerade von seiner besten Seite zeigte, hat sich Deutschlands beliebteste Krimi-Reihe mittlerweile wieder gefangen. Einen neuerlichen Beweis für die deutlich gestiegene Formkurve liefern nun die Kölner Urgesteine Ballauf und Schenk, die wieder einmal mit einem für sie typischen, klassisch gestrickten Krimi punkten können. Wohl kein zweites Team steht so sehr für traditionelle Ermittlungsarbeit ohne aufgesetzt wirkenden Ballast wie Dietmar Bär und Klaus J. Behrendt, die seit 26 Jahren sämtlichen Modernismen trotzen und einfach nur für gute Unterhaltung am Sonntagabend sorgen. Currywurst und Kölsch statt abgehobenem Chichi aus der Fusionsküche ist auch in ihrem 88. Einsatz das passende Rezept, auf dem das im besten Sinne des Wortes grundsolide Drehbuch von Paul Salisbury basiert. Alle, die noch Phantomschmerzen von Ulrich Tukurs unverschämt selbstverliebtem Egotrip aus dem vergangenen Monat verspüren, dürfen nun wieder unbeschwert vor dem Fernsehapparat Platz nehmen und sich über 90 nachvollziehbare Minuten freuen und Kraft für die neue Woche tanken. Bedanken können sie sich auch bei Schauspielerin Tinka Fürst, die als Kriminaltechnikerin Natalie Förster in den Vordergrund rücken darf und ihre Aufgabe mit Bravour meistert. Sollten die alten Hasen Ballauf und Schenk jemals in Rente gehen, muss sich spätestens jetzt niemand mehr um ihre Nachfolge sorgen. Bis es so weit ist, füllen die beiden aber weiterhin die vorderen Plätze unseres Videos der besten „Tatort“-Teams, das ihr euch hier anschauen könnt. Worum geht es im „Tatort: Des anderen Last“? Paketzusteller Milan Strasser wurde in seinem Fahrzeug brutal erstochen, doch das knallharte Weihnachtsgeschäft von Spediteurin Sybille Jäger duldet keine Ausfälle. Entsprechend einfach ist es für Natalie Förster, sich als neue Fahrerin in das Unternehmen einzuschleichen. Als verdeckte Ermittlerin findet sie schnell heraus, dass fast alle, die kurz vor Weihnachten die eilig bestellten Geschenke ausliefern müssen, nicht nur unter immensem Druck stehen, sondern auch reichlich Dreck am Stecken haben. Doch wer hat wirklich das Messer gezückt und den frisch gebackenen Familienvater umgebracht? Während sich der phlegmatische Jütte auf dem warmen Revier den Kopf darüber zerbricht, was er Freddy zu Weihnachten schenken soll, wird das Eis für Natalie Förster immer dünner. Spätestens als der nächste Paketzusteller ermordet wird, müssen Ballauf und Schenk ihre ehrgeizige Kollegin aus dem Verkehr ziehen. Dabei ist die Kriminaltechnikerin der Wahrheit näher gekommen, als sie geahnt haben dürfe. Mareks „Tatort“-Kritik: Wohliger Festtagskrimi aus Köln Zugegeben, Susanne Bredehöft als kettenrauchende Speditionsinhaberin wurde mindestens mit einer Pinseldichte zu grob aus dem Klischeebuch abgepaust, der Rest des weihnachtlichen Krimis sitzt dafür aber wie angegossen. Allein das wunderbar natürliche Zusammenspiel zwischen Tinka Fürst und Paula Kober, die als undurchsichtige Paketbotin eine überzeugende Vorstellung abliefert, lohnt das Einschalten, vom wie immer souveränen Auftritt von Dietmar Bär und Klaus J. Behrendt ganz zu schweigen. Überhaupt umgibt den ganzen „Tatort“ trotz Mord und Totschlag eine nahezu wohlige Atmosphäre, sodass fast der Eindruck entsteht, guten Bekannten bei der Arbeit zuschauen zu dürfen. Der neuste Kölner Krimi ist weder ein schwindelerregend temporeicher Reißer geworden, noch ein bleiernes Drama mit erhobenem Zeigefinger, das uns auf die Missstände in der Logistikbranche aufmerksam machen möchte. Viel mehr handelt es sich um einen traditionell aufbereiteten Krimi ohne Mätzchen und doppeltem Boden, dessen Sichtung einfach nur Freude bereitet und der am Schluss mit einer einigermaßen überraschenden Auflösung aufwartet, die dankenswerterweise nicht überkonstruiert oder aufgezwungen wirkt. Unterm Strich fühlt sich der weihnachtliche „Tatort“ wie ein guter Glühwein in angenehmer Gesellschaft an, der nicht nur kulinarisch viel wärmender ist als der teuerste Champagner, den man allein in einer unpersönlichen Hotelhalle herunterspült. Mögen uns die alten Herren und ihre junge Kollegin noch lange erhalten bleiben. Jütte auch. Ist schließlich bald das Fest der Liebe. Der „Tatort: Des anderen Last“ wird am Sonntag, dem 3. Dezember 2023 um 20:15 Uhr in der ARD ausgestrahlt und ist danach für sechs Monate in der Mediathek als Wiederholung im Stream verfügbar.

Cựu Ngoại trưởng Mỹ: Henry Kissinger đã chết

SZ.de Cựu Ngoại trưởng Mỹ: Henry Kissinger đã chết 44 phút Với tư cách là Ngoại trưởng, đảng Cộng hòa có tác động đáng kể đến chính sách đối ngoại của Mỹ: Người đoạt giải Nobel hiện đã qua đời ở tuổi 100. Henry Kissinger đã chết Cựu Ngoại trưởng Mỹ Henry Kissinger qua đời. Người đoạt giải Nobel, sinh ra ở Đức, qua đời tại nhà riêng ở Connecticut, thọ 100 tuổi. Điều này đã được công bố bởi công ty tư vấn của ông. Là cố vấn an ninh và bộ trưởng ngoại giao cho Tổng thống Mỹ Richard Nixon và Gerald Ford, đảng Cộng hòa đã định hình đáng kể chính sách đối ngoại của Mỹ. Những nỗ lực của người tị nạn Do Thái gốc Đức đã dẫn đến việc Trung Quốc mở cửa ngoại giao, đàm phán kiểm soát vũ khí giữa Hoa Kỳ và Liên Xô, cải thiện quan hệ giữa Israel và các nước láng giềng Ả Rập và Hiệp định Hòa bình Paris với Bắc Việt. "Henry chưa bao giờ phạm sai lầm trong suy nghĩ của mình." Ford gọi Kissinger là "siêu ngoại trưởng", nhưng cũng chỉ ra sự sắc sảo và tự tin của ông, điều mà các nhà phê bình mô tả là hoang tưởng và tự cao tự đại. Ford đã nói: “Henry chưa bao giờ phạm sai lầm trong suy nghĩ của mình”. Trong khi nhiều người khen ngợi tài năng của ông thì những người khác lại chỉ trích Kissinger vì ông ủng hộ các chế độ độc tài chống cộng, đặc biệt là ở Mỹ Latinh. Bất chấp mọi phản đối, ông vẫn nhận được giải Nobel Hòa bình năm 1973 vì đóng góp cho hiệp ước hòa bình với Việt Nam. Kissinger vẫn hoạt động tích cực sau sinh nhật lần thứ 100 của mình, tham dự các cuộc họp tại Nhà Trắng, xuất bản một cuốn sách về lãnh đạo và điều trần trước ủy ban Thượng viện về mối đe dọa hạt nhân từ Triều Tiên. Vào tháng 7 năm 2023, ông có chuyến thăm bất ngờ tới Chủ tịch Trung Quốc Tập Cận Bình.

ḥe nīkis̄ sing cexr̒ seiy chiwit laêw

SZ.de อดีตรัฐมนตรีต่างประเทศสหรัฐฯ: เฮนรี คิสซิงเจอร์ เสียชีวิตแล้ว--- 44 นาที ในฐานะรัฐมนตรีต่างประเทศ พรรครีพับลิกันมีผลกระทบอย่างมีนัยสำคัญต่อนโยบายต่างประเทศของสหรัฐฯ ผู้ชนะรางวัลโนเบลเสียชีวิตแล้วในวัย 100 ปี เฮนรี คิสซิงเจอร์ เสียชีวิตแล้ว เฮนรี คิสซิงเกอร์ อดีตรัฐมนตรีต่างประเทศสหรัฐฯ เสียชีวิตแล้ว ผู้ได้รับรางวัลโนเบลซึ่งเกิดในเยอรมนี เสียชีวิตที่บ้านของเขาในคอนเนตทิคัตเมื่ออายุ 100 ปี บริษัทที่ปรึกษาของเขาประกาศเรื่องนี้ ในฐานะที่ปรึกษาด้านความปลอดภัยและรัฐมนตรีต่างประเทศของประธานาธิบดีริชาร์ด นิกสันและเจอรัลด์ ฟอร์ดของสหรัฐฯ พรรครีพับลิกันได้กำหนดนโยบายต่างประเทศของสหรัฐฯ อย่างมีนัยสำคัญ ความพยายามของผู้ลี้ภัยชาวยิวที่เกิดในเยอรมนีนำไปสู่การเปิดทางการทูตของจีน การเจรจาควบคุมอาวุธระหว่างสหรัฐอเมริกาและสหภาพโซเวียต ปรับปรุงความสัมพันธ์ระหว่างอิสราเอลกับเพื่อนบ้านอาหรับ และข้อตกลงสันติภาพปารีสกับเวียดนามเหนือ “เฮนรี่ไม่เคยทำผิดในใจ” ฟอร์ดเรียกคิสซิงเจอร์ว่าเป็น "สุดยอดเลขาธิการแห่งรัฐ" แต่ยังชี้ให้เห็นถึงความเฉียบแหลมและความมั่นใจในตนเองของเขา ซึ่งนักวิจารณ์มองว่าเป็นความหวาดระแวงและความเห็นแก่ตัว ฟอร์ดกล่าวว่า "เฮนรี่ไม่เคยทำผิดในใจ" ในขณะที่หลายคนชื่นชมความฉลาดของเขา คนอื่น ๆ ก็วิพากษ์วิจารณ์คิสซิงเจอร์ที่เขาสนับสนุนเผด็จการต่อต้านคอมมิวนิสต์ โดยเฉพาะในละตินอเมริกา แม้จะมีการประท้วงทั้งหมด แต่เขาได้รับรางวัลโนเบลสาขาสันติภาพในปี 1973 จากการมีส่วนร่วมในสนธิสัญญาสันติภาพกับเวียดนาม คิสซิงเจอร์ยังคงเคลื่อนไหวอยู่หลังวันเกิดครบรอบ 100 ปีของเขา โดยเข้าร่วมการประชุมที่ทำเนียบขาว จัดพิมพ์หนังสือเกี่ยวกับความเป็นผู้นำ และเป็นพยานต่อหน้าคณะกรรมการวุฒิสภาเกี่ยวกับภัยคุกคามทางนิวเคลียร์จากเกาหลีเหนือ ในเดือนกรกฎาคม พ.ศ. 2566 เขาได้เข้าพบประธานาธิบดีสี จิ้นผิง ของจีนอย่างเซอร์ไพรส์ ​ นิ ต๊ะธนา รัฏฐมนตรี ตั้งประเทือง พระรีพับลิกัน มีพืชรา ทบ xỳāng มีนา สติคัท ทฺอฺญบาย ตังค์ประเทือง สตรัท ภูชนา รางวาล โนเบลเสย ชีววิทย์แล้วนี่เวย์ 100 ปี ḥe nīkis̄ sing cexr̒ seiy chiwit laêw ḥe nīkis̄ sing kexr̒ al no bel sụ̄ng keid nı yexrniy seiy chiwit thīb̂ān k̄hxng khaheānı khxn net thikhat meụ̄x xāyu 100 ปีบริษัทที่ปรก อาคงเคยปรากาศเร่ซิงนี นิ ตตานาธิป ปริกษะ ดาน ขวัญ พลัสพัชชัย รัตมนตรี ทัง ประเทศ ประธนาธิบดี ริ ชาร ด นิกสันแล เซสรัล ฟ ราด ṭh‡ Xỳāng มีนาย สมัชชาỵ คัมพยายาม มวยผู้ลี้ปชาย ช่าว ยี่ ติ๊ดนี่ เยื้องซี้ นาม pị s̄ūkār เปิดทังการ์ thūt k̄hxng cīn kār ประมาณ กอบคุม ซ่าวุธ ระแวง สตัชรัชเมอริกา ลาเอีย สถาปสวีต ปราบปรุงคำ สัมพัทธะ ระหัง สีศรีสระเซล กับเพือนบ้านซ่าราบแล อา ก ก กลาง สันติ ันทิปภา ปาริศ กับ ไวยดนามเหนี่ยว “ḥe n rī ị̄ thā p̄h nı cı” เฟยแบลมและขวัญมันนี่ tnxeng k̄hxng seen nak wicarṇ̒ mxng ẁā pĕn khwam wadrawang laea khwām h̄een kæð táw f xr̒ dkla wẁā “ḥe nī́ị̄h̄hād nı cı” nı k̄hṇa thīh lay khụ̄n. SZ.De xdīt rạṭ̄hmntrī t̀āng pratheṣ̄ s̄h̄rạṭ̄h‡: Ḥe nrī khis̄ sing cexr̒ s̄eīy chīwit læ̂w--- 44 nāthī nı ṭ̄hāna rạṭ̄hmntrī t̀āng pratheṣ̄ phrrkh rī phạb li kạn mī p̄hlk ra thb xỳāng mī nạy s̄ảkhạỵ t̀x nyobāy t̀āng pratheṣ̄ k̄hxng s̄h̄rạṭ̄h‡ p̄hū̂ chna rāngwạl no bel s̄eīy chīwit læ̂w nı wạy 100 pī ḥe nrī khis̄ sing cexr̒ s̄eīy chīwit læ̂w ḥe nrī khis̄ sing kexr̒ xdīt rạṭ̄hmntrī t̀āng pratheṣ̄ s̄h̄rạṭ̄h‡ s̄eīy chīwit læ̂w p̄hū̂ dị̂ rạb rāngwạl no bel sụ̀ng keid nı yexrmnī s̄eīy chīwit thī̀ b̂ān k̄hxng k̄heā nı khxn net thikhạt meụ̄̀x xāyu 100 pī bris̄ʹạth thī̀ prụks̄ʹā k̄hxng k̄heā prakāṣ̄ reụ̄̀xng nī̂ nı ṭ̄hāna thī̀ prụks̄ʹā d̂ān khwām plxdp̣hạy læa rạṭ̄hmntrī t̀āng pratheṣ̄ k̄hxng praṭhānāṭhibdī ri chār̒d ni k s̄ạn læa cexrạld̒ f xr̒d k̄hxng s̄h̄rạṭ̄h‡ phrrkh rī phạb li kạn dị̂ kảh̄nd nyobāy t̀āng pratheṣ̄ k̄hxng s̄h̄rạṭ̄h‡ xỳāng mī nạy s̄ảkhạỵ khwām phyāyām k̄hxng p̄hū̂ lī̂ p̣hạy chāw yiw thī̀ keid nı yexrmnī nả pị s̄ū̀ kār peid thāngkār thūt k̄hxng cīn kār cercā khwbkhum xāwuṭh rah̄ẁāng s̄h̄rạṭ̄hxmerikā læa s̄h̄p̣hāph soweīyt prạbprung khwām s̄ạmphạnṭh̒ rah̄ẁāng xis̄rāxel kạb pheụ̄̀xnb̂ān xāh̄rạb læa k̄ĥx tklng s̄ạntip̣hāph pārīs̄ kạb weīydnāmh̄enụ̄x “ḥe nrī̀ mị̀ khey thả p̄hid nı cı” f xr̒d reīyk khis̄ sing cexr̒ ẁā pĕn"s̄ud yxd lek̄hāṭhikār h̄æ̀ng rạṭ̄h" tæ̀ yạng chī̂ h̄ı̂ h̄ĕn t̄hụng khwām c̄heīybh̄ælm læa khwām mạ̀ncı nı tnxeng k̄hxng k̄heā sụ̀ng nạk wicārṇ̒ mxng ẁā pĕn khwām h̄wādrawæng læa khwām h̄ĕnkæ̀ tạw f xr̒ dk l̀ā w ẁā"ḥe nrī̀ mị̀ khey thả p̄hid nı cı" nı k̄hṇa thī̀ h̄lāy khn chụ̄̀nchm khwām c̄hlād k̄hxng k̄heā khn xụ̄̀n «k̆ wiphāks̄ʹ̒ wi cā rṇ̒khis̄ sing cexr̒ thī̀ k̄heā s̄nạbs̄nun p̄hed̆ckār t̀xt̂ān khxmmiwnis̄t̒ doy c̄hephāa nı latin xmerikā mæ̂ ca mī kār pratĥwng thậngh̄md tæ̀ k̄heā dị̂ rạb rāngwạl no bel s̄āk̄hā s̄ạntip̣hāph nı pī 1973 cāk kār mī s̄̀wn r̀wm nı s̄nṭhis̄ạỵỵā s̄ạntip̣hāph kạb weīydnām khis̄ sing cexr̒ yạng khng khelụ̄̀xnh̄ịw xyū̀ h̄lạng wạn keid khrb rxb 100 pī k̄hxng k̄heā doy k̄hêā r̀wm kār prachum thī̀ thảneīyb k̄hāw cạd phimph̒ h̄nạngs̄ụ̄x keī̀yw kạb khwām pĕn p̄hū̂nả læa pĕn phyān t̀xh̄n̂ā khṇa krrmkār wutʹhis̄p̣hā keī̀yw kạb p̣hạy khukkhām thāng niwkhelīyr̒ cāk keāh̄līh̄enụ̄x nı deụ̄xn krkḍākhm ph.Ṣ̄. 2566 K̄heā dị̂ k̄hêā phb praṭhānāṭhibdī s̄ī cîn p̄hing k̄hxng cīn xỳāng sexr̒phịrs̄̒

Nekdanji ameriški državni sekretar: Henry Kissinger je mrtev

SZ.de Nekdanji ameriški državni sekretar: Henry Kissinger je mrtev--- 44 minut Kot zunanji minister je republikanec pomembno vplival na zunanjo politiko ZDA: Nobelov nagrajenec je zdaj umrl v starosti 100 let. Henry Kissinger je mrtev Umrl je nekdanji ameriški državni sekretar Henry Kissinger. Nobelov nagrajenec, ki je bil rojen v Nemčiji, je umrl na svojem domu v Connecticutu v starosti 100 let. To je objavilo njegovo svetovalno podjetje. Kot varnostni svetovalec in zunanji minister ameriških predsednikov Richarda Nixona in Geralda Forda je republikanec pomembno oblikoval ameriško zunanjo politiko. Prizadevanja judovskega begunca, rojenega v Nemčiji, so vodila do diplomatskega odprtja Kitajske, pogajanj med ZDA in Sovjetsko zvezo o nadzoru orožja, izboljšanja odnosov med Izraelom in njegovimi arabskimi sosedami ter Pariškega mirovnega sporazuma s Severnim Vietnamom. "Henry se v mislih nikoli ni zmotil." Ford je Kissingerja označil za "superdržavnega sekretarja", izpostavil pa je tudi njegovo ostrino in samozavest, ki ju kritiki opisujejo kot paranojo in egoizem. Ford je rekel: "Henry se nikoli ni zmotil." Medtem ko so mnogi hvalili njegovo briljantnost, so drugi kritizirali Kissingerja zaradi njegove podpore protikomunističnim diktaturam, zlasti v Latinski Ameriki. Kljub vsem protestom je leta 1973 prejel Nobelovo nagrado za mir za svoj prispevek k mirovni pogodbi z Vietnamom. Kissinger je ostal aktiven tudi po svojem 100. rojstnem dnevu, saj se je udeleževal srečanj v Beli hiši, izdal knjigo o vodenju in pričal pred senatnim odborom o jedrski grožnji iz Severne Koreje. Julija 2023 je nenadoma obiskal kitajskega predsednika Xi Jinpinga.

Bývalý minister zahraničných vecí USA: Henry Kissinger je mŕtvy

SZ.de Bývalý minister zahraničných vecí USA: Henry Kissinger je mŕtvy --- 44 min Ako minister zahraničia mal republikán významný vplyv na zahraničnú politiku USA: nositeľ Nobelovej ceny teraz zomrel vo veku 100 rokov. Henry Kissinger je mŕtvy Zomrel bývalý americký minister zahraničných vecí Henry Kissinger. Nositeľ Nobelovej ceny, ktorý sa narodil v Nemecku, zomrel vo svojom dome v Connecticute vo veku 100 rokov. Oznámila to jeho poradenská firma. Ako bezpečnostný poradca a minister zahraničných vecí amerických prezidentov Richarda Nixona a Geralda Forda republikán výrazne formoval zahraničnú politiku USA. Úsilie židovského utečenca nemeckého pôvodu viedlo k diplomatickému otvoreniu Číny, rokovaniam o kontrole zbrojenia medzi USA a Sovietskym zväzom, zlepšeniu vzťahov medzi Izraelom a jeho arabskými susedmi a parížskym mierovým dohodám so Severným Vietnamom. "Henry vo svojej mysli nikdy neurobil chybu." Ford nazval Kissingera „supertajomníkom štátu“, ale poukázal aj na jeho ostrosť a sebaistotu, ktorú kritici označili za paranoju a egoizmus. Ford povedal: "Henry vo svojej mysli nikdy neurobil chybu." Zatiaľ čo mnohí chválili jeho brilantnosť, iní Kissingera kritizovali za jeho podporu antikomunistických diktatúr, najmä v Latinskej Amerike. Napriek všetkým protestom dostal v roku 1973 Nobelovu cenu za mier za prínos k mierovej zmluve s Vietnamom. Kissinger zostal aktívny aj po svojich 100. narodeninách, zúčastňoval sa stretnutí v Bielom dome, publikoval knihu o vodcovstve a svedčil pred senátnym výborom o jadrovej hrozbe zo Severnej Kórey. V júli 2023 nečakane navštívil čínskeho prezidenta Si Ťin-pchinga.

وزیر خارجه سابق آمریکا: هنری کیسینجر مرده است

SZ.de --- 44 دقیقه جمهوری خواه به عنوان وزیر امور خارجه تأثیر قابل توجهی بر سیاست خارجی ایالات متحده داشت: برنده جایزه نوبل اکنون در 100 سالگی درگذشت. هنری کیسینجر مرده است هنری کیسینجر وزیر خارجه سابق آمریکا درگذشت. برنده جایزه نوبل که در آلمان به دنیا آمد، در 100 سالگی در خانه خود در کنتیکت درگذشت. این را شرکت مشاور وی اعلام کرده است. جمهوری خواه به عنوان مشاور امنیتی و وزیر امور خارجه رؤسای جمهور ایالات متحده، ریچارد نیکسون و جرالد فورد، سیاست خارجی ایالات متحده را شکل داد. تلاش های این پناهنده یهودی الاصل آلمانی منجر به گشایش دیپلماتیک چین، مذاکرات کنترل تسلیحات بین ایالات متحده و اتحاد جماهیر شوروی، بهبود روابط بین اسرائیل و همسایگان عربش و توافقنامه صلح پاریس با ویتنام شمالی شد. "هنری هرگز در ذهنش اشتباه نکرد." فورد کیسینجر را "ابر وزیر امور خارجه" نامید، اما همچنین به تیزبینی و اعتماد به نفس او اشاره کرد که منتقدان آن را پارانویا و خودخواهی توصیف کردند. فورد گفت: "هنری هرگز در ذهنش اشتباه نکرد." در حالی که بسیاری درخشش او را ستودند، برخی دیگر کیسینجر را به دلیل حمایت او از دیکتاتوری های ضد کمونیستی، به ویژه در آمریکای لاتین، مورد انتقاد قرار دادند. علیرغم همه اعتراض ها، او در سال 1973 جایزه صلح نوبل را به دلیل مشارکت در پیمان صلح با ویتنام دریافت کرد. کیسینجر پس از صدمین سالگرد تولدش فعال بود و در جلسات کاخ سفید شرکت کرد، کتابی در مورد رهبری منتشر کرد و در مقابل کمیته سنا درباره تهدید هسته ای کره شمالی شهادت داد. در ژوئیه 2023 او به طور غیرمنتظره از شی جین پینگ رئیس جمهور چین بازدید

USAs tidligere utenriksminister: Henry Kissinger er død

SZ.de USAs tidligere utenriksminister: Henry Kissinger er død--- 44 minutter Som utenriksminister hadde republikaneren en betydelig innvirkning på USAs utenrikspolitikk: Nobelprisvinneren er nå død i en alder av 100 år. Henry Kissinger er død USAs tidligere utenriksminister Henry Kissinger er død. Nobelprisvinneren, som ble født i Tyskland, døde i sitt hjem i Connecticut i en alder av 100 år. Dette ble annonsert av konsulentfirmaet hans. Som sikkerhetsrådgiver og utenriksminister for USAs presidenter Richard Nixon og Gerald Ford, formet republikaneren USAs utenrikspolitikk betydelig. Den tyskfødte jødiske flyktningens innsats førte til Kinas diplomatiske åpning, våpenkontrollforhandlinger mellom USA og Sovjetunionen, forbedring av forholdet mellom Israel og dets arabiske naboer og Paris-fredsavtalene med Nord-Vietnam. "Henry gjorde aldri en feil i tankene sine." Ford kalte Kissinger en «superstatssekretær», men pekte også på hans skarphet og selvsikkerhet, som kritikere beskrev som paranoia og egoisme. Ford sa: "Henry gjorde aldri en feil i tankene hans." Mens mange berømmet hans glans, kritiserte andre Kissinger for hans støtte til antikommunistiske diktaturer, spesielt i Latin-Amerika. Til tross for alle protestene mottok han Nobels fredspris i 1973 for sitt bidrag til fredsavtalen med Vietnam. Kissinger forble aktiv etter sin 100-årsdag, deltok på møter i Det hvite hus, publiserte en bok om lederskap og vitnet for en senatskomité om atomtrusselen fra Nord-Korea. I juli 2023 avla han et overraskelsesbesøk hos Kinas president Xi Jinping.

Fréiere US-Ausseminister: Henry Kissinger ass dout

SZ.de Fréiere US-Ausseminister: Henry Kissinger ass dout --- 44 Minutten Als Ausseminister hat de Republikaner e wesentlechen Impakt op d'US Aussepolitik: Den Nobelpräisdréier ass elo am Alter vun 100 Joer gestuerwen. Den Henry Kissinger ass dout De fréieren US-Ausseminister Henry Kissinger ass gestuerwen. Den Nobelpräisdréier, deen an Däitschland gebuer gouf, ass a sengem Heem zu Connecticut am Alter vun 100 Joer gestuerwen. Dat huet seng Berodungsfirma matgedeelt. Als Sécherheetsberoder an Ausseminister vun den US Presidenten Richard Nixon a Gerald Ford huet de Republikaner d'US Aussepolitik wesentlech geprägt. D'Däitsch-gebuer jüdesch Flüchtlings Efforten hunn zu der diplomatescher Ouverture vu China gefouert, Waffekontrollverhandlungen tëscht den USA an der Sowjetunioun, d'Verbesserung vun de Bezéiungen tëscht Israel an hiren arabeschen Noperen an de Paräisser Friddensaccorde mat Nordvietnam. "Henry huet ni e Feeler a sengem Kapp gemaach." De Ford huet de Kissinger e "Super-Staatssekretär" genannt, awer huet och op seng Schärft a Selbstsécherheet gewisen, déi d'Kritiker als Paranoia an Egoismus beschriwwen hunn. Ford sot: "Henry huet ni e Feeler a sengem Kapp gemaach." Wärend vill seng Brillanz gelueft hunn, hunn anerer de Kissinger kritiséiert fir seng Ënnerstëtzung vun antikommunisteschen Diktatur, besonnesch a Lateinamerika. Trotz alle Protester krut hien 1973 de Friddensnobelpräis fir säi Bäitrag zum Friddensvertrag mat Vietnam. De Kissinger ass no sengem 100. Gebuertsdag aktiv bliwwen, bei Reuniounen am Wäissen Haus deelgeholl, e Buch iwwer d'Leedung publizéiert a virun engem Senatkomitee iwwer d'nuklear Bedrohung aus Nordkorea Zeien. Am Juli 2023 huet hien en Iwwerraschungsbesuch beim chinesesche President Xi Jinping gemaach.

Bivši američki državni tajnik: Henry Kissinger je mrtav

SZ.de Bivši američki državni tajnik: Henry Kissinger je mrtav --- 44 min Kao ministar vanjskih poslova, republikanac je imao značajan utjecaj na američku vanjsku politiku: dobitnik Nobelove nagrade sada je preminuo u dobi od 100 godina. Henry Kissinger je mrtav Preminuo je bivši američki državni tajnik Henry Kissinger. Nobelovac, rođen u Njemačkoj, preminuo je u svom domu u Connecticutu u 100. godini života. Priopćila je to njegova konzultantska tvrtka. Kao savjetnik za sigurnost i ministar vanjskih poslova američkih predsjednika Richarda Nixona i Geralda Forda, republikanac je značajno oblikovao američku vanjsku politiku. Napori židovskog izbjeglice rođenog u Njemačkoj doveli su do diplomatskog otvaranja Kine, pregovora o kontroli naoružanja između Sjedinjenih Država i Sovjetskog Saveza, poboljšanja odnosa između Izraela i njegovih arapskih susjeda i Pariškog mirovnog sporazuma sa Sjevernim Vijetnamom. "Henry nikada nije pogriješio u svom umu." Ford je Kissingera nazvao "superdržavnim tajnikom", ali je ukazao i na njegovu oštroumnost i samouvjerenost, što su kritičari opisali kao paranoju i egoizam. Ford je rekao: "Henry u svom umu nikad nije pogriješio." Dok su mnogi hvalili njegovu briljantnost, drugi su kritizirali Kissingera zbog njegove podrške antikomunističkim diktaturama, posebice u Latinskoj Americi. Unatoč svim protestima, 1973. dobio je Nobelovu nagradu za mir za doprinos mirovnom sporazumu s Vijetnamom. Kissinger je ostao aktivan i nakon svog 100. rođendana, sudjelujući na sastancima u Bijeloj kući, izdajući knjigu o vodstvu i svjedočeći pred odborom Senata o nuklearnoj prijetnji iz Sjeverne Koreje. U srpnju 2023. iznenada je posjetio kineskog predsjednika Xi Jinpinga.

L'ex Sicritariu di Statu di i Stati Uniti: Henry Kissinger hè mortu

SZ.de L'ex Sicritariu di Statu di i Stati Uniti: Henry Kissinger hè mortu --- 44 minuti Cum'è Ministru di l'Affari Esteri, u Republicanu hà avutu un impattu significativu in a pulitica estera di i Stati Uniti: u vincitore di u Premiu Nobel hè mortu à l'età di 100 anni. Henry Kissinger hè mortu L'ex Sicritariu di Statu di i Stati Uniti Henry Kissinger hè mortu. U premiu Nobel, chì hè natu in Germania, hè mortu in a so casa in Connecticut à l'età di 100 anni. Questu hè statu annunziatu da a so cumpagnia di cunsulenza. Cum'è cunsiglieru di sicurità è ministru di l'Affari Esteri di i Presidenti di i Stati Uniti Richard Nixon è Gerald Ford, u Republicanu hà furmatu significativamente a pulitica estera di i Stati Uniti. I sforzi di i rifugiati ebrei di origine tedesca anu purtatu à l'apertura diplomatica di a China, i negoziati di cuntrollu di l'armi trà i Stati Uniti è l'Unioni Suviètica, à migliurà e relazioni trà Israele è i so vicini arabi è l'accordi di pace di Parigi cù u Vietnam di u Nordu. "Henry ùn hà mai fattu un sbagliu in a so mente". Ford hà chjamatu Kissinger un "super-segretariu di Statu", ma hà ancu indicatu à a so acutezza è a so sicurezza, chì i critichi anu qualificatu cum'è paranoia è egotismu. Ford hà dettu: "Henry ùn hà mai fattu un sbagliu in a so mente". Mentre chì parechji elogiavanu a so brillantezza, altri criticavanu Kissinger per u so sustegnu à e dittature anti-cumuniste, particularmente in America Latina. Malgradu tutte e prutestazioni, hà ricevutu u Premiu Nobel per a Pace in u 1973 per a so cuntribuzione à u trattatu di pace cù Vietnam. Kissinger hà firmatu attivu dopu à u so 100 anniversariu, assistendu à riunioni à a Casa Bianca, pubblicà un libru nantu à a dirigenza è tistimuniendu davanti à un cumitatu di u Senatu nantu à a minaccia nucleare da a Corea di u Nordu. In lugliu 2023 hà fattu una visita sorpresa à u presidente cinese Xi Jinping.