Tuesday, February 1, 2022

Orbans "Friedensmission" im Kreml: "Ungarn kauft Gas fünfmal billiger"

Orbans "Friedensmission" im Kreml: "Ungarn kauft Gas fünfmal billiger" Gestern um 19:04 Sein Moskau-Besuch habe einen friedenstiftenden Zweck, sagte der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban nach einem fast fünfstündigen Gespräch mit Wladimir Putin. Der russische Präsident erneuerte seine Vorwürfe gegen den Westen in Bezug auf Sicherheitsbedenken des Kreml. Ukraine-Krise: Schlagabtausch zwischen Russland und USA Er kritisierte, dass Russlands Forderung nach einem Ende der Nato-Osterweiterung abgelehnt worden sei. In bezug auf denUkraine-Konflikjt sagte Putin, ein Land könne seine eigene Sicherheit nicht auf Kosten der Interessen eines anderen Landes durchsetzen. Orban sagte nach der Unterredung: "Mein heutiger Besuch ist teilweise auch eine Friedensmission. Ich möchte Ihnen versichern, dass kein einziger Staatschef der Europäischen Union einen Krieg wünscht. Wir stehen für eine politische Lösung." Orbans Besuch war mit europäischen Partnern und der Nato abgesprochen. Er diente offiziell der Sicherstellung der Gasversorgung Ungarns trotz der Ukraine-Krise. Wladimir Putin sagte nach dem Dialog mit Orban: "Im vergangenen Jahr unterzeichnete Gazprom zwei langfristige Verträge über die Lieferung von Erdgas aus Russland nach Ungarn - bis 2036. Damit ist die Stabilität der Lieferungen gewährleistet. Aber nicht nur die Stabilität der Lieferungen ist wichtig, sondern auch, dass Ungarn heute russisches Gas fünfmal billiger kauft als der Marktpreis in Europa." Orbán trifft Putin - und die EU ist in Sorge Putin und Orban verbindet ein freundschaftliches Verhältnis. Zwischen beiden Ländern existieren milliardenschwere Vereinbarungen über den Ausbau der Atomenergie in Ungarn. Ungarn ist das einzige EU-Land, das die Ukraine nicht offen in der aktuellen Krise mit Russland unterstützt hat.