Wednesday, February 26, 2025

Ex-Berater nach Ukraine-Deal entsetzt: Trumps Hirn ist „voller Brei“

Frankfurter Rundschau Ex-Berater nach Ukraine-Deal entsetzt: Trumps Hirn ist „voller Brei“ Lisa Mahnke • 19 Std. • 2 Minuten Lesezeit Als Präsident „nicht geeignet“ Trump hat gegen eine UN-Resolution gestimmt, die Russland verurteilt hätte. Bolton, ehemaliger nationaler Sicherheitsberater, äußert sich kritisch. Washington, D.C. – Der US-Präsident Donald Trump hat gegen eine UN-Resolution gestimmt, die Russland für den Einmarsch in die Ukraine verurteilt hätte. Kurz darauf kommentierte der frühere nationale Sicherheitsberater John Bolton die Entscheidung des Republikaners. In der CNN-Sendung „The Source“ gab Bolton am Montagabend an, Trumps Hirn sei „voller Brei“. „Es gibt eine Menge merkwürdiger Abstimmungen der Vereinten Nationen, an denen ich teilgenommen habe“, sagte er laut The Hill der Moderatorin Kaitlan Collins. „Es war nicht so sehr die Abstimmung selbst, sondern die Tatsache, dass wir mit dem verbündet sind, was schon immer die Hauptbedrohung der Nato war.“ Es ist nicht das erste Mal, dass der ehemalige Trump-Berater sich kritisch gegenüber dem Republikaner äußert. Scharfe Kritik von Trumps Ex-Berater: USA stellt sich bei UN-Abstimmung auf Russlands Seite „Wir haben uns mit dieser Abstimmung auf die Seite des Hauptgegners der Nato gestellt“, fügte Bolton hinzu. „Es ist einfach undenkbar, dass ein Präsident so etwas tun könnte“. Mit den USA haben 17 weitere Länder in der UN-Generalversammlung gegen die Resolution zum dritten Jahrestag des Ukraine-Kriegs gestimmt. Das Abstimmungsverhalten der USA zeigt einmal mehr, wie Trump in der Ukraine-Politik eine Kehrtwende vollzieht. Es ist nicht das erste Mal, dass Trump seine Position deutlich macht: Kurz zuvor wich Trump bei einem Treffen mit Macron der Frage aus, ob der russische Präsident Wladimir Putin ein Diktator sei – nachdem der Republikaner den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj wegen verschobener Wahlen einen Diktator genannt hatte. Diktator-Aussagen als Verhandlungstaktik? Ex-Berater Bolton sieht Trump als US-Präsident „nicht geeignet“ Auf die Frage, ob es sich bei Trumps ausweichender Antwort um eine Verhandlungstaktik handeln könnte, sagte Bolton: „Sehen Sie, Trumps Verteidiger sagen, dass alles, was er sagt, eine Verhandlungsstrategie ist, auch wenn er A sagt und am nächsten Tag nicht A sagt, ist das alles nur eine Verhandlungsstrategie“. Er ergänzte: „Ich denke, das ist […] ein Zeichen dafür, dass sein Verstand voller Brei ist und er alles sagt, was ihm einfällt.“ „Das ist jemand, der nicht geeignet ist, Präsident zu sein“, sagte Bolton über Trump. „Er kann Amerikas Freunde nicht von seinen Feinden unterscheiden“. Laut dem Ex-Sicherheitsberater hielten sich Trump und Putin gegenseitig für Freunde, während Selenskyj und Trump nicht erst seit gestern eine geringschätzende Beziehung haben. Deswegen habe Trump den ukrainischen Präsidenten auch „ohne Schweißausbrüche“ autoritär nennen können. (lismah)