Monday, March 31, 2025

Ukrainischer Triumph: Moskwa-Versenkung überrascht USA

Daily Wrap Ukrainischer Triumph: Moskwa-Versenkung überrascht USA Adam Zygiel • 2 Std. • 2 Minuten Lesezeit Die Versenkung des russischen Kreuzers "Moskwa" durch die Ukraine im Jahr 2022 überraschte und erzürnte amerikanische Beamte, so berichtet die "New York Times". Am 13. April 2022 trafen ukrainische R-360-Neptun-Raketen das russische Schiff "Moskwa", was zu seiner Versenkung am nächsten Tag führte. Amerikanische Beamte waren überrascht und erzürnt, als sie von dem Angriff erfuhren; sie waren nicht über die Pläne der Ukraine informiert. Die Versenkung der "Moskwa" war einer der ersten bedeutenden Siege der Ukraine, der ihre militärischen Fähigkeiten unter Beweis stellte. Am 13. April 2022 führten die ukrainischen Streitkräfte einen erfolgreichen Angriff auf den russischen Kreuzer "Moskwa" durch, indem sie R-360-Neptun-Raketen einsetzten. Infolge dieses Angriffs brach ein Brand aus, und am nächsten Tag sank das Schiff. Russland behauptet, 396 Besatzungsmitglieder evakuiert zu haben, und nur ein Matrose sei gestorben, jedoch deuten unabhängige Berichte auf eine höhere Zahl von Opfern hin. Laut der "New York Times" war die Verwaltung des US-Präsidenten Joe Biden nicht über die Pläne der Ukraine informiert, die "Moskwa" anzugreifen. Als die Information über die Versenkung des Kreuzers die Medien erreichte, reagierten amerikanische Beamte mit "Überraschung" und "Wut". Einige Mitglieder der Biden-Administration gerieten in Panik, da sie nicht die Absicht hatten, die Ukrainer mit den Mitteln auszustatten, ein starkes Symbol russischer Stärke anzugreifen. Was bedeutete die Versenkung der "Moskwa" für die Ukraine? "Die Versenkung war ein Signal des Triumphes, eine Demonstration der ukrainischen Fähigkeiten und der russischen Unfähigkeit. Aber diese Episode spiegelte auch die Diskrepanzen in den ukrainisch-amerikanischen Beziehungen in den ersten Kriegswochen wider," berichtete die "New York Times". Wie die "NYT" beschreibt, sagte bei einem der ersten amerikanisch-ukrainischen Treffen General Oleksandr Syrsky, dass sie gegen die Russen kämpfen, daher verstehe er nicht, warum er auf die Ratschläge Washingtons hören sollte. Später änderte er seine Meinung, da er erkannte, dass die USA ihnen Geheimdienstinformationen liefern. Interessanterweise übermittelten die Amerikaner Informationen über den Standort der russischen Truppen an Syrsky telefonisch. Dies gefiel dem ukrainischen Kommando, darunter General Valeriy Zaluzhny, nicht. Sie meinten, dass Syrsky auf diese Weise seine Position stärkt. ------------------------------------------------------------------------ Donald Trump: US-Komiker warnt vor "Nordkoreanisierung" der USA bua/fka/news.de • 3 Std. • 2 Minuten Lesezeit Donald Trump strebt eine dritte Amtszeit an. US-Komiker Bill Maher kritisiert die Pläne scharf. Obwohl die Verfassung der USA maximal zwei Amtszeiten erlaubt, kokettiert Donald Trump mit einer Verlängerung seiner Präsidentschaft. US-Komiker und Talkshow-Moderator Bill Maher warnt die Republikaner vor einer Unterstützung dieser Idee und warnt vor einer Nordkoreanisierung der Vereinigten Staaten. "Weil ich nicht in Nordkorea leben möchte!" US-Komiker warnt vor dritter Trump-Amtszeit Der 22. Verfassungszusatz legt fest, dass niemand mehr als zweimal zum US-Präsidenten gewählt werden darf. Dennoch könnte Donald Trump versuchen, die Regelung zu umgehen oder gar auszuhebeln. "Das ist für diejenigen, die mich immer wieder fragen, Bill, du bist großartig darin, die Verfechter von wokem Unsinn zu ärgern. Warum gehst du nicht den ganzen Weg und schließt dich uns an? Lassen Sie mich Ihnen die kurze Antwort geben: Weil ich nicht in Nordkorea leben möchte", sagte Maher am Freitag in seiner HBO-Sendung "Real Time with Bill Maher". Der US-Komiker verglich einige der aktuellen republikanischen Gesetzgeber und Trump-Loyalisten mit gläubigen Anhängern des nordkoreanischen Diktators Kim Jong-un. Maher kritisierte auch die vermeintlich blinde Unterstützung der Republikaner für Trump. Er forderte sie auf, "selbst zu denken". Als Beispiel nannte er die wilde Behauptung des US-Präsidenten während seiner Kongressrede, dass die USA acht Millionen Dollar für die Erforschung von Transgender-Mäusen ausgeben. Dabei handelte es sich jedoch um transgene Mäuse, also genetisch manipulierte Mäuse, die in der biomedizinischen Forschung unerlässlich sind. "Das Besorgniserregende daran ist, dass niemand im Umfeld des Präsidenten es wagen würde, ihm zu sagen, dass transgenic nicht transgender ist", sagte Maher. Nutzt Trump eine Lücke in der US-Verfassung für dritte Amtszeit? Die wachsende Loyalität habe dazu geführt, dass der ehemalige Trump-Stratege im Weißen Haus, Steve Bannon, und andere fordern, dass Trump eine dritte Amtszeit antrete. Maher warnte, dass "bald die gesamte Republikanische Partei auf dieser Seite" sein werde. "Präsidenten bekommen zwei Amtszeiten, nicht mehr, egal wie wunderbar man sie findet, das steht schwarz auf weiß in der Verfassung geschrieben", erklärte der Komiker. Er warnte, dass das der Moment sein werde, "in dem Rom aufhört, eine Republik zu sein, wenn die Republikaner den Plan einer dritten Amtszeit unterstützen". Zwar ist es unwahrscheinlich, dass der US-Kongress einer Verfassungsänderung zustimmt, doch wie Rechtsexperten gegenüber "Newsweek" erklären, gibt es neben der Aushebelung des 22. Verfassungszusatzes noch eine andere Möglichkeit, die Trump eine weitere Amtszeit erlauben könnte. Dafür müsste er im Wahlkampf als Vizepräsidentschaftskandidat antreten. Sobald der Spitzenkandidat nach der Amtseinführung im Januar 2029 zurücktritt, könnte Trump seine dritte Amtszeit antreten. ---------------------------------------------------------------------------------------- Watson Donald Trump könnte die USA in eine Klopapier-Krise stürzen Dariusch Rimkus • 4 Std. • 2 Minuten Lesezeit Donald Trumps Politik könnte zu einem Problem mit Klopapier führen. Donald Trump lässt der Welt und den USA keine Zeit zum Atmen: Aussagen, Ansagen, Beleidigungen, Dekrete, Dekrete, Dekrete – der US-Präsident sorgt in den ersten Monaten seiner zweiten Amtszeit für Schlagzeilen ohne Ende. Manche seiner aus dem Nichts – und ohne Not – heraufbeschworenen Kriegsschauplätze drohen für Trump zum Desaster zu werden. In den USA regt sich bereits großer Widerstand in Teilen der Bevölkerung. Mit seiner radikalen "America first"-Zolloffensive wollte Trump vor allem eine patriotische, eigensinnige Handelspolitik präsentieren. Doch wer gehofft hatte, dass die heimische Wirtschaft davon profitiert, wurde zunächst einmal enttäuscht. In den USA wird bereits vor einer "Trumpcession" gewarnt, eine durch seine launige Handelspolitik ausgelöste Rezession. Doch auch ganz alltägliche Phänomene könnten zum Problem werden: Es droht eine Klopapier-Knappheit. Donald Trumps Zölle gegen Kanada könnten Klopapier-Krise auslösen In Trumps Zoll-Zirkus kommen viele Laien schon längst nicht mehr hinterher. Von den einander im Eiltempo abwechselnden Schlagzeilen bleiben oftmals nur Stichworte hängen: Importzölle, Gegenzölle, Zoll-Aussetzungen, Kanada, Mexiko, die EU und China, Autos, Stahl, Holz ... Holz? Tatsächlich, auch Holz-Importe will Donald Trump bald mit Zöllen belegen. Wie in anderen Fällen gilt auch hier: Leichter gesagt als getan. Denn wie unter anderem "Bloomberg" berichtet, könnten Trumps geplante Zölle auf kanadisches Weichholz die Papierindustrie hart treffen – und damit die Produktion von Papierhandtüchern und auch Toilettenpapier. Die Zölle sollen auf bis zu 52 Prozent steigen, was den Import des kanadischen Weichholzes, einem essenziellen Rohstoff für die Papierherstellung, stark verteuern würde. Ein Großteil des Rohstoffs in den USA kommt aus Kanada. Branchenexpert:innen warnen daher vor steigenden Preisen und leeren Regalen im Supermarkt, vergleichbar mit den Klopapier-Engpässen während der Coronapandemie. Derzeit liegen die Zölle auf kanadisches Holz noch bei 14 Prozent, noch in diesem Jahr will die US-Regierung sie auf 27 Prozent erhöhen und zusammen mit einer von Trump angedrohten generellen Abgabe von 25 Prozent auf kanadische Produkte würde sich ein viel höherer Preis ergeben. Auf der anderen Seite könnten die Zölle aber natürlich nicht nur den USA schaden. Demnach soll auch die kanadische Holzindustrie in einem solchen Fall massiv leiden. Unter anderem müssten ganze Werke schließen.