Monday, March 31, 2025

Trump „stinksauer“ auf Putin – Selenskyj legt Privateinnahmen offen

WELT Trump „stinksauer“ auf Putin – Selenskyj legt Privateinnahmen offen Robert Tannenberg • 7 Std. • 2 Minuten Lesezeit Donald Trump warnt Selenskyj vor einem Rückzug aus dem Rohstoffabkommen. – und zeigt sich sehr verärgert über Äußerungen Putins. Der ukrainische Präsident legt seine Privateinnahmen offen. Alle Entwicklungen im Liveticker. Die US-Regierung will einen schnellen Friedensschluss erreichen. Russland und die Ukraine zeigen sich grundsätzlich zu einer Waffenruhe im Schwarzen Meer bereit, der Kreml stellt dazu aber weitere Bedingungen. Alle Entwicklungen zum Ukraine-Krieg im Liveticker: 06:35 Uhr – Trump „stinksauer“ auf Putin US-Präsident Trump zeigt sich verärgert über Äußerungen Wladimir Putins über Selenskyj. Er sei „wütend, stinksauer“ gewesen, als Putin begonnen habe, sich über die Legitimität Selenskyjs auszulassen, sagte er in einem NBC-Interview. Putin bekräftigte diese Woche seine Behauptung, der ukrainische Präsident sei nicht mehr legitimes Staatsoberhaupt, weil seine Amtszeit im vergangenen Jahr abgelaufen ist. Trump drohte in dem Interview mit Strafzöllen für Abnehmer von russischem Öl. Später milderte Trump seinen Ton schließlich wieder ab. „Ich glaube nicht, dass er sein Wort zurücknehmen wird“, sagte er über Putin. „Ich kenne ihn schon sehr lange. Wir sind immer gut miteinander ausgekommen.“ 02:10 Uhr – Trump warnt Selenskyj vor Rückzug aus geplantem Rohstoff-Abkommen mit USA Laut US-Präsident Donald Trump will der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj nicht auf den Mineralien-Deal eingehen. „Er versucht, aus dem Abkommen über Seltene Erden auszusteigen, und wenn er das tut, bekommt er Probleme, große, große Probleme“, sagt Trump zu Journalisten an Bord der Air Force One. „Er will Mitglied der Nato sein, aber er wird nie Mitglied der Nato sein. Das versteht er“, erklärt Trump zudem. Sonntag, 30. März: 22:43 Uhr – Klingbeil: Es ist nicht die Zeit für Zugeständnisse an Putin SPD-Co-Chef Lars Klingbeil hat Zugeständnisse an den russischen Präsidenten Wladimir Putin abgelehnt. „Es ist jetzt nicht der Zeitpunkt, Angebote an Putin zu machen“, sagte der SPD-Fraktionschef in der ARD-Sendung von Caren Miosga. Putin habe sich keinen Zentimeter bewegt, sagt Klingbeil zu den Ukraine-Verhandlungen zwischen den USA und Russland. Putin müssen diesen Krieg beenden. „Es gibt da überhaupt keine Zugeständnisse.“ 20:30 Uhr – Selenskyj legt Privateinnahmen offen – Kontostand bleibt Privatsache Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat seine Einnahmen aus dem Vorjahr sowie einige Details über sein aktuelles Familienleben offengelegt. Nach der vom Präsidialamt veröffentlichten Steuererklärung soll die Familie Selenskyj im Vorjahr insgesamt 15,2 Millionen Griwna (rund 335.000 Euro) eingenommen haben. Knapp die Hälfte entfiel auf den Verkauf von Staatsanleihen. Aufgestockt wurde das Präsidentengehalt auch von Bankzinsen und Einnahmen aus der Vermietung eigener Immobilien. „Der Kassenstand der Familie des Staatsoberhauptes hat sich bis Ende 2024 nicht wesentlich verändert“, so der Pressedienst Selenskyjs. Den aktuellen Kassenstand verriet der Pressedienst allerdings nicht. Selenskyj hat vor seiner Zeit als Präsident als Schauspieler, Filmproduzent und Drehbuchautor gearbeitet. Unterschiedliche Quellen schätzen das Vermögen der Selenskyjs auf mehrere Millionen Dollar, genaue Zahlen sind nicht bekannt.