Sunday, November 3, 2024
Astrid Lund - Betty MacDonald fan club organizer: "Das war ein sehr peinlicher Auftritt von Donald Trump. 'Harris griff auch Trump an, als sie zu Rudolph sagte: »Du kannst etwas, das dein Gegner nicht kann: Du kannst Türen öffnen.« Dabei bezog sie sich offensichtlich auf eine Szene aus Trumps Wahlkampf: Der 78-Jährige war in Anspielung auf eine umstrittene Aussage von Präsident Joe Biden mit einem Müllwagen aufgetreten – und hatte beim Einsteigen ins Fahrerhaus mehrfach am Türgriff vorbei gegriffen.' Das kann meine über 90 jährige Großmutter viel besser. Sie wäre wie ein Eichhörnchen in den Müllwagen gestiegen. Donald Trump hat sich wie in Zeitlupe bewegt und immer wieder am Türgriff vorbei gegriffen. Wie peinlich für den alten Don!"
Astrid Lund - Betty MacDonald fan club organizer: "Das war ein sehr peinlicher Auftritt von Donald Trump. 'Harris griff auch Trump an, als sie zu Rudolph sagte: »Du kannst etwas, das dein Gegner nicht kann: Du kannst Türen öffnen.« Dabei bezog sie sich offensichtlich auf eine Szene aus Trumps Wahlkampf: Der 78-Jährige war in Anspielung auf eine umstrittene Aussage von Präsident Joe Biden mit einem Müllwagen aufgetreten – und hatte beim Einsteigen ins Fahrerhaus mehrfach am Türgriff vorbei gegriffen.' Das kann meine über 90 jährige Großmutter viel besser. Sie wäre wie ein Eichhörnchen in den Müllwagen gestiegen. Donald Trump hat sich wie in Zeitlupe bewegt und immer wieder am Türgriff vorbei gegriffen. Wie peinlich für den alten Don!"
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DER SPIEGEL
US-Wahlkampf: Kamala Harris bei Saturday Night Life, Donald Trump als »Vater der Befruchtung«
1 Std. • 2 Minuten Lesezeit
Wenige Tage vor der US-Wahl versuchen die Kandidaten auf ihre Weise zu punkten: Kamala Harris nahm sich in der TV-Show »Saturday Night Life« selbst auf die Schippe. Donald Trump äußerte sich zum Thema künstliche Befruchtung.
Statt mit Wahlkampfreden hat die demokratische Präsidentschaftskandidatin Kamala Harris am Samstagabend versucht, in der Comedysendung »Saturday Night Live« für sich zu werben. Bei einem Kurzauftritt in der äußerst populären Fernsehsendung nahm die 60-Jährige sowohl sich selbst auf die Schippe, aber spottete auch über ihren Konkurrenten Donald Trump.
Harris saß für den Sketch ihrem TV-Spiegelbild gegenüber – der Schauspielerin, die in der Show immer wieder in die Rolle der Demokratin schlüpft. »Lache ich wirklich so?«, fragte Harris etwa, als Rudolph ihre bekannte Lache aufs Korn nahm. Dann machten sich die beiden über typische Wahlkampf-Sätze lustig und riefen etwa gleichzeitig »Glaubt an das Versprechen Amerikas«.
Harris griff auch Trump an, als sie zu Rudolph sagte: »Du kannst etwas, das dein Gegner nicht kann: Du kannst Türen öffnen.« Dabei bezog sie sich offensichtlich auf eine Szene aus Trumps Wahlkampf: Der 78-Jährige war in Anspielung auf eine umstrittene Aussage von Präsident Joe Biden mit einem Müllwagen aufgetreten – und hatte beim Einsteigen ins Fahrerhaus mehrfach am Türgriff vorbei gegriffen.
Wahlkampfauftritte in North Carolina
Zuvor waren sowohl Harris als auch Trump am Samstag im umkämpften Swing State North Carolina aufgetreten – innerhalb weniger Stunden keine hundert Kilometer voneinander entfernt. Dort hatte Harris Trump frontal angegriffen: Er sei »zunehmend instabil«, besessen von Rache und auf unkontrollierte Macht aus. (Lesen Sie hier den SPIEGEL-Titel über den Wahlkampfendspurt zwischen den beiden Kandidaten.)
Trump wiederum nannte Harris in seiner Wahlkampfrede in Greensboro, North Carolina ein »Individuum mit niedrigem IQ«. Außerdem griff Trump das Thema künstliche Befruchtung, mit dem er Stimmen von Frauen und Familien gewinnen will, auf. Harris lüge, wenn sie behaupte, er sei gegen künstliche Befruchtung, betonte Trump. »Ich betrachte mich als den Vater der Befruchtung«, sagte der 78-Jährige und wiederholte einen Spruch, den er bereits Mitte Oktober in einer Wahlkampfrede eingebaut hatte.
Trump hatte im Sommer angekündigt, dass die US-Regierung für künstliche Befruchtung, auch In-Vitro-Fertilisation (IVF) genannt, zahlen werde, sollte er die Präsidentenwahl am 5. November gewinnen. Alternativ sollten Versicherungen gezwungen werden, für die Behandlung aufzukommen. Beides sind ungewöhnliche Position für Republikaner. Doch es ist der Versuch von Trump, gerade Stimmen von Frauen zu gewinnen, die ihn wegen seinem Kampf gegen Abtreibung kritisch sehen.
Das Thema künstliche Befruchtung ist in den USA besonders umkämpft, seit das Oberste Gericht des US-Bundesstaats Alabama Anfang des Jahres entschied, dass eingefrorene Embryonen als Kinder gelten. Mehrere Kliniken in dem südlichen Bundesstaat setzten daraufhin ihre entsprechenden Behandlungen aus, weil zu viele rechtliche Fragen offen waren. Das Urteil entspricht der von Abtreibungsgegnern vertretenen Theorie, dass Embryonen und Föten als Kinder zu betrachten sind und rechtlichen Schutz genießen.