Wednesday, February 12, 2025

Stadt Dortmund trifft wichtige Entscheidung: Elon Musk ist der Grund

RUHR24 Stadt Dortmund trifft wichtige Entscheidung: Elon Musk ist der Grund Malte Hupach • 16 Std. • 2 Minuten Lesezeit Die Stadt Dortmund übt scharfe Kritik an Elon Musk. Elon Musk sorgt für Irritation in Dortmund. Die Stadt will umgehend handeln. Dortmund – Die Stadt Dortmund soll ihre Präsenz auf der Social-Media-Plattform X mit sofortiger Wirkung beenden, fordern die Fraktionen der GRÜNEN, SPD und Linke+ in einem gemeinsamen Antrag an die Stadtverwaltung, der RUHR24 vorliegt. Der Digitalausschuss hat diesem Vorhaben zugestimmt. Eine endgültige Entscheidung trifft der Stadtrat in seiner Sitzung am Donnerstag (13. Februar). Stadt Dortmund trifft wichtige Entscheidung: Elon Musk ist der Grund Mit diesem Schritt würde sich Dortmund einer wachsenden Zahl von Institutionen anschließen, die ihre Aktivitäten auf X aufgrund „besorgniserregender“ Entwicklungen eingestellt haben. Dazu zählen bereits 60 deutsche Hochschulen sowie Gewerkschaften wie ver.di. Katrin Lögering, Fraktionssprecherin der GRÜNEN im Dortmunder Rat, begründet die Entscheidung mit der problematischen Entwicklung der Plattform: „Wir beobachten mit Sorge, wie X sich zu einem Ort entwickelt, an dem demokratische Werte zunehmend untergraben und Desinformation ohne Moderation ungefiltert verbreitet wird.“ Dies passe nicht zu einer Stadt, die sich für Respekt, Vielfalt und den Schutz demokratischer Prinzipien einsetze. Elon Musk sorgt für Irritation in Dortmund: Stadt soll X umgehend verlassen Besonders in Zeiten, in denen gezielte Falschinformationen die demokratische Meinungsbildung bedrohen, sei es entscheidend, dass öffentliche Institutionen nicht länger auf Plattformen aktiv seien, die diesen Entwicklungen Vorschub leisten. „Deshalb ist es uns wichtig, dass Dortmund an dieser Stelle mit gutem Beispiel vorangeht und ein starkes Signal für Transparenz und Wahrhaftigkeit setzt“, so Lögering. Ein konkreter Anlass für die Entscheidung war ein kürzlich auf X geführtes Gespräch, in dem Plattformchef Elon Musk zugelassen und gefördert haben soll, dass historische Fakten „verzerrt und extremistisches Gedankengut unkommentiert“ stehen gelassen wurden. Dies verstärkte die Kritik an der Plattform und führte letztlich zu dem Beschluss, Dortmunds digitale Präsenz auf X zu beenden. Mit diesem Schritt wolle die Stadt ein klares Zeichen für demokratische Werte und gegen die Verbreitung von Fake News sowie extremistischer Propaganda setzen (weitere Politik-News aus Dortmund bei RUHR24 lesen). Stadt Dortmund soll genutzte Social-Media-Plattformen kritisch beobachten Die Dortmunder GRÜNEN betonen, dass es grundsätzlich wichtig sei, die digitale Kommunikationsstrategie der Stadt regelmäßig zu überprüfen. Besondere Verantwortung trage die Verwaltung dafür, Bürgerinnen und Bürger über offizielle Kanäle sachlich und objektiv zu informieren. „Vor diesem Hintergrund soll auch die Entwicklung weiterer, von der Stadt genutzter Social-Media-Plattformen und ihrer Algorithmen zukünftig kritisch beobachten werden“, heißt es abschließend.